Stadtoval: „Grünes Herz“ soll ab Ende 2022 schlagen

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Die Bauarbeiten für die "Grüne Mitte" auf dem Stadtoval starten Mitte November.
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Baubeginn für die „Grüne Mitte“ mit offengelegtem Bachlauf und Gelegenheiten zum Verweilen ist Mitte November.

Aalen

Endspurt auf der Großbaustelle Stadtoval: Mitte November dieses Jahres sollen die Bauarbeiten für die „Grüne Mitte“ beginnen. Zwölf Monate später, also Ende 2022, werde das „Grüne Herz“ des Stadtovals dann zu schlagen beginnen. Summa summarum 4,1 Millionen Euro kostet das Projekt, das mehr Aufenthaltsqualität ins Quartier bringen soll, mit einem offen gelegten Bachlauf, und Gelegenheiten zum Verweilen.

Darüber informierte Maya Kohte, Leiterin des städtischen Grünflächen- und Umweltamtes vor kurzem die Mitglieder des Aalener Gemeinderats.

Zuvor tat Aalens Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle eine frohe Botschaft kund. Denn mit den Vergaben für die Grüne Mitte und für den Bau der Bushaltestellen in der Düsseldorfer Straße sowie für die Stellplätze in der Hugo-Theurer-Straße sei im Hinblick auf die Baubeschüsse eine Punktlandung gelungen. „Insgesamt liegen wir sogar um rund 60 000 Euro unter den beschlossenen Bausummen“, freute sich Steidle.

Einstimmig – bei nur einer Enthaltung (Norbert Rehm, Aktive Bürger) – hat das Gremium jetzt die Arbeiten für Verkehrswege, und Landschaftsbauarbeiten für die Grüne Mitte und die übrigen öffentlichen Plätze an den günstigsten Bieter, das Aalener Bauunternehmen Rossaro, mit einer „vorläufigen Auftragssumme“ von 1,99 Millionen Euro vergeben.

Spielgeräte und Bänke

Zu dieser Summe addieren sich noch die Kosten für die Spielgeräte (rund 238 000 Euro), für Bänke und Mülleimer (rund 30 000 Euro) sowie das Honorar für planende Büro Lohrer.Hochrein (rund 250 000 Euro).

Damit liegen die Gesamtkosten für die ausgeschriebenen Maßnahmen des aktuell getroffenen Baubeschlusses „Grüne Mitte“ bei 2,17 Millionen Euro. Laut Angaben der Stadtverwaltung wurden weitere 1,4 Millionen Euro bereits ausbezahlt, so dass nun mit der Vergabe knapp 3,6 Millionen Euro der im Baubeschluss genehmigten Mittel in Höhe von 4,1 Millionen Euro bereits verfügt sind.

Nach dem Fußgängersteg

Was jetzt noch fehlt, sei der Ausbau der sogenannten Steinernen Fuge (Geschwister-Scholl-Platz). Dieser Bauabschnitt, so Steidle, werde voraussichtlich ab dem Jahr 2023, nach Fertigstellung des Fußgängerstegs über die Bahngleise, angepackt. Die Kosten hierfür werden mit rund 490 000 Euro angesetzt.

SPD-Stadtrat Albrecht Schmid und Norbert Rehm (Aktive Bürger) ist wichtig, den an die Historie des Stadtovals erinnernden Begriff „Drehscheibe“ künftig für die „Grüne Mitte“ mit zu verwenden. Thomas Wagenblast (CDU) hält es für „dringend wichtig, jetzt die „Grüne Mitte“ zu gestalten, um dem Quartier auch Aufenthaltsqualität zu geben. Er regt an, rasch auch einen Gehweg zum Stadtoval zu bauen. Denn laut Wagenblast bewegten sich derzeit noch viele Menschen zu Fuß auf dem eingezeichneten Radweg zum Stadtoval hin.

Auf dem Stadtoval sind 250 neue Wohnungen entstanden. DRK-Verwaltungsgebäude und Kita Lummerland sind in Betrieb. Auch der Kulturbahnhof lebt nach dem Corona-Lockdown erstmals auf. Das Hotel soll im November mit einem Soft-Opening starten.

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Hier auf dem Stadtoval, zwischen Hotel (l.) und Wohnbebauung (r.) sollen bald die Bauarbeiten für die ?Grüne Mitte? beginnen. Im Hintergrund, Bildmitte, der Kulturbahnhof.
Die Bauarbeiten für die "Grüne Mitte" auf dem Stadtoval starten Mitte November.

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