Stadtoval: Start in die Schlussphase

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Das 130-Betten-Hotel auf dem Stadtoval will Anfang November in den Probebetrieb starten. Damit das Hotel dann auch angefahren werden kann, muss die Hugo-Theurer-Straße bis dahin ausgebaut sein. Foto/Grafik: Stadt Aalen/ca
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Die Weisenburger Häuser an der Düsseldorfer Straße mit ihren 72 Wohneinheiten werden in den nächsten Monaten nach und nach bezugsfertig sein. Was jetzt noch ansteht.

Aalen

Jetzt befindet sich auch das letzte Wohnbauprojekt auf dem Stadtoval auf der Zielgeraden: die acht Mehrfamilienhäuser der Firma Weisenburger an der Düsseldorfer Straße. Es ist das größte Baufeld im Stadtoval mit insgesamt 72 Wohnungen, die in den nächsten Monaten nach und nach bezugsfertig sein werden.

Derweil geht der Bau des 130-Betten-Hotels auf der gegenüberliegenden Seite, an den Bahngleisen, voran. Anfang November will das Hotel in den Probebetrieb starten. Das bedeutet: Die Hugo-Theurer-Straße muss bis dahin soweit hergestellt sein, dass man das Hotel anfahren kann.

Wie Thomas Mayer, stellvertretender Amtsleiter des städtischen Tiefbauamts in der jüngsten Sitzung des Ratsausschusses für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik (AUST) informierte, sollen die Arbeiten für den Endausbau der Hugo-Theurer-Straße am 30. August beginnen, so dass der erste Teilabschnitt Ende Oktober fertiggestellt ist.

Danach geht es an den Endausbau der Eugen-Hafner-Straße, der Zufahrtsstraße für die Weisenburger Häuser.

Im letzten Abschnitt - bis Ende dieses Jahres - sollen der endgültigen Fahrbahnbelag und die restlichen Pflasterarbeiten auf der öffentlichen Verkehrsfläche zwischen DRK-Verwaltungsgebäude und Kulturbahnhof hergestellt werden.

Mit dem Bau einer barrierefreien Bushaltestelle „Kulturbahnhof“ beim DRK-Verwaltungsgebäude wird das Stadtoval an das Busliniennetz angeschlossen.

Der Baubeginn für die „Grüne Mitte“ ist für November vorgesehen. „Die Fläche ist eingesät. Jetzt geht es mit Hochdruck an die Ausführungsplanung“, berichtete die städtische Grünflächenamtsleiterin Maya Kohte.

Michael Fleischer (Grüne) legt Wert auf eine gute Taktung der Busse auch in den Abendstunden. Claus Albrecht (FW) ist wichtig, dass sich die Ausschreibung der Arbeiten für die „Grüne Mitte“ nicht verzögert.

Thomas Wagenblast (CDU) erkundigte sich nach Loktankstelle hinter dem Lokschuppen, für deren Verlegung sich seither noch keine Lösung abgezeichnet hat. Baubürgermeister Wolfgang Steidle hofft in diesem Punkt auf den Faktor Zeit: „Wir haben in Verhandlungen mit der Bahn alles Mögliche versucht. Um dort wenigstens Fußgänger über die Gleise zu führen. Es wurde uns aber alles verweigert. Vielleicht bringt es der Faktor Zeit, dass die Dieselloktankstelle vom Stadtoval verschwindet.“

Vielleicht bringt es die Zeit, dass die Dieselloktankstelle irgendwann vom Stadtoval verschwindet.“

Wolfgang Steidle, Erster Bürgermeister

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