Stadtverband: sich neuen Herausforderungen stellen

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Gerhard Kralik (links) wurde beim Stadtverband der sporttreibenden Vereine Aalen von Ulrich Rossaro (Bildmitte) als Beisitzer verabschiedet. Ihn ersetzt nun Joachim Schwager (Zweiter von links). Uwe Mohr (Zweiter von rechts) wurde als neuer 2. Vorsitzend
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Der Stadtverband der sporttreibenden Vereine Aalen hält mit seinen Mitgliedern Rückblick und blickt auf aktuelle und zukünftige Trends.

Aalen.

Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit des Stadtverbandes der sporttreibenden Vereine Aalen beeinträchtigt. Dennoch wurde sie bewältigt. Vorsitzender Ulrich Rossaro freute sich bei der Jahreshauptversammlung, dass nun die Aufbauarbeit in den Vereinen angelaufen ist und die Abteilungen wieder aktiv sind.

In der Gaststätte im Hirschbachtal konnte Ulrich Rossaro zahlreiche Vertreter der Aalener Vereine zu der Hauptversammlung begrüßen. Unter die Gäste mischte sich auch Oberbürgermeister Frederick Brütting. Dieser lobte das Engagement des Stadtverbandes der sporttreibenden Vereine Aalen nachdrücklich. „Sie haben in der Vergangenheit viel bewegt im Interesse unserer Vereine.“ Durch Corona habe es einen großen Nachholbedarf gegeben. Besonders Kinder und Jugendliche hätten in dieser Zeit stark zurückstecken müssen. Es sei sehr bedeutsam, dass diese Bewegung in Gruppen lernen und auch das soziale Lernen in den Vereinen sei dabei sehr wichtig, müsse gefördert werden. Brütting dankte den Mitgliedern für ihre geleistete ehrenamtliche Arbeit und ermunterte: „Machen Sie bitte so weiter.“ Der OB wies darauf hin, dass den Vereinen im kommenden Jahr für eine Veranstaltung eine städtische Versammlungsstätte mietfrei zur Verfügung gestellt werde. „Machen Sie davon Gebrauch.“ Brütting betonte, dass das Schulschwimmen gestärkt werden müsse. „Wir haben zu wenig Schwimmflächen.“

Ulrich Rossaro streifte Corona ebenfalls in seinem Bericht. „Einzelne Sportarten, wie Ringen hatten 20 Monate keine Wettkämpfe mehr. In den Sportvereinen herrschte zwei Jahre lang zumeist stark eingeschränktes Vereinsleben. Bei den Kindern und Jugendlichen fehlen zwei Jahrgänge fast komplett.“ Corona habe viel verändert.

Er vermisse die Herzlichkeit bei Begegnungen und die Nähe und Ungezwungenheit bei Veranstaltungen, so Rossaro. Es gelte nun, neue Strategien zu entwickeln und sich den neuen Herausforderungen zu stellen. „Ich bin sicher, das wird jeder Verein für sich richtig entscheiden.“

Der Stadtverband der sporttreibenden Vereine Aalen habe sich für ein nutzerfreundliches neues Kombibad starkgemacht, so Rossaro. Es wurde nicht die verkleinerte Variante mit acht Bahnen für ein 25 Meter Becken, sondern die mit zehn Bahnen vom Gemeinderat beschlossen. „Das Bad kommt und wird die Lebensqualität unserer Bevölkerung erheblich verbessern.“

Sportlerehrung am 18. März

Die Sportlerehrung wird im kommenden Jahr am 18. März in der Stadthalle stattfinden. Sie werde nun freitagabends veranstaltet und maximal zwei Stunden dauern, musikalisch live umrahmt und die Qualität der Auftritte soll nochmals besser werden, so Rossaro. Das Thema Sportstättenentwicklungsplan wurde im Mai 2021 wieder aufgegriffen.

Ein Fragebogen ist dazu entwickelt worden. Die Ergebnisse werden noch ausgewertet, so Rossaro. Bedarf gebe es für eine Leichtathletikhalle. Rossaro bedauerte: „Wir sind im Vergleich zu anderen städtischen Einrichtungen leider zu kurz gekommen. Nicht einmal für einen Kunstrasenplatz für Wasseralfingen wurde Geld bewilligt.“

Der Vorsitzende des Sportkreises Ostalb, Manfred Pawlita bedauerte, dass es einen Rückgang beim ehrenamtlichen Engagement zu verzeichnen gibt. „Der Trend zum Sport draußen, also Outdoor hält an. Darauf muss künftig ein stärkerer Fokus gelegt werden, auf die energetische Sanierung von Sportstätten und auf die Aus- und Fortbildung“, so dieser.

Wunsch: „Trimm-dich-Pfad“

Bei den Wahlen ergaben sich personelle Änderungen: Günter Höschle wurde als zweiter Vorsitzender verabschiedet. Uwe Mohr wurde zu seinem Nachfolger von den Mitgliedern gewählt. Gerhard Kralik wurde als Beisitzer verabschiedet. Ihn ersetzt nun Joachim Schwager.

Bei der Aussprache wurde ein moderner, möglichst beleuchteter „Trimm-dich-Pfad“ in Aalen angeregt.

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