Starkes Zeichen christlichen Miteinanders gesetzt

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Hoffnungsfest Gemeindehaus

Das Hoffnungsfest läuft zwar in Dortmund - wird aber ins evangelische Gemeindehaus Aalen übertragen.

Aalen. Die Regeln wurden verschärft, seit Baden-Württemberg in der Warnstufe angekommen ist. Das wurde auch den Organisatoren des Hoffnungsfestes im evangelischen Gemeindehaus deutlich. Dennoch fanden sich knapp 40 Personen ein, die nicht alleine am Internet, sondern in Gemeinschaft am Hoffnungsfest aus Dortmund teilhaben wollten.

Von 7. bis 13. November wird aus der Dortmunder Eventkirche das Hoffnungsfest übertragen. In Aalen haben sich schon bald verschiedene christliche Gemeinden zusammengeschlossen, die evangelische und katholische Kirchengemeinde, die Apis, der CVJM, Hoffnung für alle, das Gospelhouse, die Methodisten und die Baptisten, um das Hoffnungsfest auf den Weg zu bringen. So sprach Pfarrer Bernhard Richter bei der Eröffnung von einem starken Zeichen des christlichen Miteinanders in der Stadt, denn schon am Pfingstmontag und auch beim Fest der Einheit am 3. Oktober hätte die Arbeitsgemeinschaft Aalener Christen ihre Verbundenheit unter Beweis gestellt.

Beim Hoffnungsfest wolle man vor der Übertragung aus Dortmund sich gemeinsam einstimmen und am Ende die Gelegenheit zu Gespräch und Begegnung geben.

Das Musikteam des Gottesdienstes am Kocher stimmte alle mit Liedern ein und Pfarrer Bernhard Richter interviewte Michael Eckstein, der mit einem Kreuz eine besondere Hoffnungsgeschichte in seinem Leben erfahren hat. Unter der Überschrift: Hoffnung, weil ich überrascht werde, startete dann die Übertragung aus Dortmund mit Mihamm Kim-Rauchholz und Yassir Eric, beides Theologen mit Migrationshintergrund. Sie machten in ihren jeweiligen Impulsen zur Verkündigung deutlich, dass sich mit Jesus eine Tür in eine neue Welt öffnet. Im Mittelpunkt stand dabei die Ostergeschichte der Emmausjünger aus Lukas 24.13-35., als enttäuschte Jünger Jesu plötzlich dem Auferstandenen begegneten, den sie zunächst nicht erkannten, der sie aber stärkte und ermutigte auf ihrem Weg und sich später auch zu erkennen gab. Mit einem Übergabegebet aus Dortmund und einem Segenslied aus Aalen endete der Abend.

Am Montag war Samuel Koch in Dortmund zu Gast, der heutige Abend steht unter der Überschrift: „Hoffnung, weil ich frei werde“.

Info Bis Samstag im evangelischen Gemeindehaus, jeweils ab 19 Uhr läuft Hoffnungsfest. Es gelten die 3Gplus- Regeln (geimpft genesen oder PCR-Test).

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