Statt nach Ostalbcity geht's auf Expedition Galgenberg

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Expeditionsleiter Kevin Dubina weist die jungen Abenteurer ihren Betreuern und Stationen zu. 51 Kinder wagen sich auf die Expedition Galgenberg. Das Programm ersetzt in diesem Jahr die Ostalbcity.
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Workshops, Ausflüge und Experimente erwarten Kinder auf der Expedition Galgenberg. Das Programm ersetzt in diesem Jahr Ostalbcity.

Aalen

Es ist wie Ostalbcity, nur etwas abgespeckt", sagt Kevin Dubina, stellvertretender Vorsitzender des Stadtjugendrings Aalen (SJR). Trotz der Coronapandemie freuen sich die Veranstalter, Kindern und Eltern ein Freizeitprogramm während der Sommerferien bieten zu können. Doch statt nach Ostalbcity wie üblich geht es für die Kinder seit Montag auf die Expedition Galgenberg in die Max-Eyth-Halle.

Die Expedition Galgenberg unterscheidet sich in einigen Punkten von Ostalbcity. Zum einen muss die Ferienbetreuung in diesem Jahr ohne das Stadt-Rollenspiel auskommen. Sprich: keine Berufe für die Kinder, keinen Bürgermeister, keine eigene Ostalbcity-Währung. Die Expedition Galgenberg verzichtet darauf, um das Geschehen möglichst einfach zu halten. Denn in diesem Jahr dürfen Kinder ab sechs Jahren am Programm teilnehmen, statt nur Kinder ab acht Jahren. Andererseits wollen die Organisatoren dadurch die Infektionsgefahr senken, erklärt Dubina. Denn wenn das Geld durch viele Hände geht, bestehe eine größere Infektionsgefahr.

Beginn ist immer morgens um 9 Uhr. Zudem gibt es eine Frühbetreuung, erklärt Dubina. Bis 16 Uhr dauert das Programm. Währenddessen haben die Kinder alle Hände voll zu Tun: Die Betreuer haben verschiedene Workshops aufgestellt. Eine Handwerksstation, Radio und Zeitung oder Erste-Hilfe-Zelt sind nur ein paar der sieben Workshops und Stationen. Dabei wechseln die Kinder täglich ihre Beschäftigung. "Zwei Wochen lang nur basteln, wäre ja blöd", sagt Dubina.

Wir haben uns von Verordnung zu Verordnung gehangelt.

Kevin Dubina Stadtjugendring Aalen

Auch das Kinderferienprogramm bleibt von den Pandemieregeln nicht verschont. "Wir haben uns von Verordnung von Verordnung gehangelt", erinnert sich Dubina. Kurzfristig habe man die Ostalbcity absagen müssen. Der Aufwand, die Expedition Galgenberg zu organisieren, sei enorm gewesen. "Das hat uns viele Abende Kopfzerbrechen bereitet", sagt Dubina. Doch dafür ist er nun mit dem Hygienekonzept zufrieden. Vor dem Betreten der Max-Eyth-Halle wird Fieber gemessen. Zudem gibt es Desinfektionsstationen. "Die Halle ist die Basis", erklärt er. Sie sei vor allem als Treffpunkt vorgesehen. Viele der einzelnen Programmpunkte finden im Freien statt. "Unsere Betreuer haben vor zwei Wochen eine intensive Schulung durchlaufen", erklärt Dubina. Sie seien angewiesen regelmäßig mit den Kindern die Hände zu waschen und einen Blick auf kränkelnde Kinder zu werfen.

Die Organisatoren sind froh, ein Ferienprogramm anbieten zu können. "Der Bedarf bei den Elter ist groß", weiß Dubina.

So klappt die Expedition mit Hygieneregeln

Maskenpflicht oder Abstandsregeln gibt es bei der Expedition Galgenberg nicht. Kevin Dubina, stellvertretender Vorsitzender des Stadtjugendrings Aalen, mahnt aber trotzdem, nicht zu dicht beieinander zu sein. Die Betreuer wurden kürzlich in Sachen Hygiene geschult.

Fieber wird jeden Morgen, bevor es losgeht, gemessen. Zudem achten die Betreuer darauf, regelmäßig mit den Kindern die Hände zu waschen und zu desinfizieren

Mehrere Sanitäter befinden sich unter den Betreuern der Gruppen, sagt Dubina.

Die Halle werde hauptsächlich als Basis für das Programm genutzt. Viele Programmpunkte finden im Freien statt. Um das Treiben weiter zu entzerren, wird im Schichtbetrieb gegessen.

51 Kinder nehmen am Programm teil. "Im Rahmen", meint Dubina.

Keine Ostalbcity gibt es in diesem Jahr. Stattdessen haben Kinder und Betreuer Spaß auf der Expedition Galgenberg.

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