Steuerzahlerbund kritisiert Aalen

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Der Bund der Steuerzahler kritisiert die Stadt Aalen. Im jetzt erscheinenden neuen "Schwarzbuch" heißt es, "die Steuerzahler in Aalen mussten für ein Musikfestival die Zeche bezahlen, weil ein privates Musikfestival im vergangenen Jahr weniger Zuschauer anlockte als erhofft.

Aalen. Der Bund der Steuerzahler kritisiert die Stadt Aalen. Im jetzt erscheinenden neuen "Schwarzbuch" heißt es, "die Steuerzahler in Aalen mussten für ein Musikfestival die Zeche bezahlen, weil ein privates Musikfestival im vergangenen Jahr weniger Zuschauer anlockte als erhofft. Das Defizit des Veranstalters hat die Stadt nachträglich mit 175 000 Euro bezuschusst."

Die Vorgeschichte: Mit einer Mehrheitsentscheidung hatte der Aalener Gemeinderat 2019 beschlossen, Defizite, die beim Ostalb-Festival mit der Firma Ventura von Armin Abele als Veranstalter angefallen sind, mit einem Zuschuss auszugleichen. Abele ist CDU-Gemeinderat. Die Verluste waren unter anderem dadurch entstanden, dass weniger Besucher als kalkuliert zum Festival kamen.

Der Bund der Steuerzahlen kommentiert folgendermaßen: "Sollte in Aalen je wieder ein Festival stattfinden, muss im Vorfeld vertraglich klar geregelt werden, dass der Veranstalter für eventuelle Verluste einzustehen hat." Weiter heißt es "Steuerzahler sollten nicht für unternehmerische Risiken haften."

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