Straßenblockade: CDU und JU Aalen verurteilen Klebeaktion der "Letzten Generation"

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Am 21. November blockierten vier Mitglieder der "Letzten Generation" die B29 in Aalen.

Mehr über Fakten aufklären, als Unverständnis zu erzeugen.

Aalen. Der CDU Ortsverband Aalen und die Jungen Union haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung das Vorgehen der „letzten Generation“ auf der Bundestraße 29 vergangenen Montag scharf verurteilt.

„Solche Aktionen wie auf der B29 sorgen bei der Bevölkerung nur noch für Unverständnis, der notwendige und essentielle Kampf gegen die Klimakrise gerät dabei völlig in den Hintergrund, dies ist höchst problematisch und zerstört langfristig die bereits vorhandene Bereitschaft in der Bevölkerung für deutlich mehr Klimaschutz“, so der Vorsitzende des CDU Ortsverbands, Felix Schneider.

"Berufspendler werden bestraft"

Da auch die Informationsveranstaltung der letzten Generation in Aalen nur mit sieben Teilnehmenden besucht wurde, „wäre die Gruppe besser beraten, über Fakten und Inhalte aufzuklären, statt solch eine Welle an Unverständnis zu erzeugen“.

„Wir schätzen das hohe Gut an Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Auflagen der Versammlungsbehörde müsse aber stets und unverzüglich Folge geleistet werden“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. „Leider werden durch solche kontraproduktiven Aktionen die Falschen bestraft, wie die Berufspendler im Ostalbkreis“, so der Vorsitzende der JU Aalen, David Auer.

Die CDU und JU in Aalen planen für die nächsten Wochen eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zur Bekämpfung des Klimawandels unter Einbeziehung lokaler Funktionäre, so die Mitteilung abschließend.

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