Studierende geben Tipps für den Matheunterricht

Das Team Realchalk der Hochschule Aalen gewinnt beim landesweiten Ideenwettbewerb Start-up BW ASAP den Special Award im Bereich Education.

Michael Yu, Lukas Betz und Philip Ewein möchten das Problem von zwei Dritteln aller Schüler in Deutschland lösen.

Aalen

Mathematik neu gedacht: Mit diesem Motto können Studierende der Hochschule Aalen aktuell einen Erfolg vorweisen.

Das sogenannte „Team Realchalk“ der Hochschule hat mit der Idee, Mathematik-Aufgaben an die Stärken und Schwächen von Schüler:innen anzupassen beim landesweiten Ideenwettbewerb Start-up BW ASAP den Special Award im Bereich Education gewonnen. Außerdem erhielt das Team eine Mitgliedschaft bei den Campus Founders Heilbronn, die durch umfassendes Mentoring die Umsetzung der Idee unterstützen. Auch das Team NOAH, das Studierenden den Zugang zu nationalen Wahlmodulen ermöglichen will, präsentierte sich im Finale des Ideenwettbewerbs.

Team Realchalk: So macht Rechnen wieder Spaß

„Mit uns kann man rechnen!“, so beendet Philip Eßwein seinen 90-sekündigen Pitch beim landesweiten Ideenwettbewerb Start-up BW ASAP. Das Team Realchalk, bestehend aus den Studierenden Philip Eßwein, Lukas Betz und Michael Yu, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schüler:innen Mathematikaufgaben anzubieten, die auf deren Stärken und Schwächen angepasst sind. Zusätzlich orientieren sich diese Aufgaben an realitätsgetreuen Problemstellungen aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Dadurch verbessert sich laut den Erfahrungen des Teams die Motivation und gleichzeitig lässt sich durch einen dynamischen Schwierigkeitsgrad die Komplexität der Aufgaben reduzieren. Mit ihrer Idee wollen sie das Problem von rund zwei Dritteln aller Schüler:innen in Deutschland lösen, die Schwierigkeiten im Fachbereich Mathematik haben. Für ihre Idee „Realchalk“ erhielten die drei Studierenden den Special Award im Bereich Education und damit 500 Euro von der L-Bank sowie eine Mitgliedschaft bei den Campus Founders Heilbronn, die das Team bei der Umsetzung ihrer Idee unterstützen.

Team NOAH: Wahlmodule belegen, wann und wo Studierende möchten

Auch die vier Studierenden des Masterstudiengangs Business Development / Produktmanagement & Start-up-Management der Hochschule Aalen, Celina Rohr, Jamie Oesch, Philipp Jöckel und Jessica Weber, stellten ihre Idee im Finale des Ideenwettbewerbs vor. Mit ihrer Plattform NOAH wollen sie es Studierenden ermöglichen, an nationalen Hochschulen Wahlmodule zu belegen und diese ohne Zusatzaufwand angerechnet zu bekommen. Vor allem für Studierende, die sich in fachfremden Bereichen weiterbilden möchten, soll NOAH die Alternative zu Wahlmodulen an der eigenen Hochschule oder Universität sein.

Hochschule Aalen: gründungsinteressierte Studierende befähigen

Das Team Realchalk bearbeitete im zweitägigen ASAP-Bootcamp der Gründungsinitiative stAArt-UP!de der Hochschule Aalen die geforderten Challenges im Schnelldurchlauf und wurde damit für das Finale des Ideenwettbewerbs fit gemacht. Das Team NOAH wurde zuvor im Rahmen des Wahlpflichtmoduls „Geschäftsideen im Beschleuniger“ des Masterstudiengangs Business Development / Produktmanagement & Start-up-Management an der Hochschule Aalen geschult. Die Vorlesung führt die Studierenden in die praktischen Elemente des Unternehmertums ein und befähigt sie, ihre eigene Start-up-Idee in ein vollwertiges Geschäftsmodell umzusetzen und diese in der realen Welt zu erproben.

Mit uns kann man rechnen!“

Philip Eßwein, Studierender

Insgesamt 31 Teams von baden-württembergischen Universitäten und Hochschulen hatten im Finale ihre Geschäftsideen vor einer Jury und dem Publikum präsentiert.

  • Was ein Pitch ist
  • Ein Pitch (häufig auch „Investoren-Pitch“) bezeichnet eine sehr kurze Präsentation deiner Geschäftsidee vor einem möglichen Investor – oder auch vor Kunden, Mitarbeitern, Partnern. Der Begriff „Pitch“ stammt ursprünglich aus der Agenturbranche. Vor allem Werbeagenturen treten im Rahmen eines Pitchs vor einem potenziellen Kunden gegeneinander an, um Aufträge zu ergattern.

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