Studierende wollen "10k4Ukraine"

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Hemden, ein Dirndl, Festplatten, Kerzenständer oder ein Bett. Studierende der Hochschule Aalen möchten mit verschiedenen Gebrauchsgegenständen Geld für die Ukraine sammeln.

10.000 Euro wollen Aalener Studierende für die Ukraine sammeln.

Aalen. Menschen in der Ukraine unterstützen und gleichzeitig das im Studium gelernte Wissen in die Praxis umsetzen. Dieses Ziel haben sich die Studierenden im zweiten Semester des Studiengangs International Sales Management & Sales an der Hochschule Aalen zum Ziel gesetzt. Bis Juni wollen die Studierenden und Professor Dr. Alexander Grohmann im Fach Sales Basics 10.000 Euro sammeln. Der Erlös des Projekts "10k4Ukraine" soll komplett für Hilfe in der Ukraine gespendet werden.

Um die Summe zusammenzukriegen, rufen die Studierenden nicht einfach zum Spenden auf. Sie verkaufen Produkte und spenden den Erlös. Das Sortiment ist bunt gemischt. Gepäckträger für Autos, Betten, Kerzenständer, Festplatten und Dirndl sollen für den guten Zweck einen neuen Besitzer oder Besitzerin finden. "Wir wollen der Ukraine helfen und dabei unsere Kompetenzen nutzen", fasst Prof Grohmann zusammen. 

Auf den Kunden zugeschnitten

Die 13 Studierenden haben sich dafür, je nach Stärken, in die Teams Einkauf, Aufbereitung, Verkauf und Dokumentation aufgeteilt. Dennoch zieht jeder der angehenden Vertriebler an einem Strang, um die Produkte so gut wie möglich zu verkaufen. Wer ist der Kunde? Was braucht er? Wie spreche ich ihn an? Und worauf legt er Wert? "Wie catchen wir die Menschen jetzt", fasst Grohmann zusammen. In der Vorlesung wird getüftelt, wie die Anzeige für "diverse Kerzenständer" möglichst attraktiv wird. Verkauft wird über Online-Auktionshäuser. 

Ein praxisnahes Projekt stehe für das Semester ohnehin auf dem Plan, eigentlich in einem Betrieb. "Es wäre natürlich auch interessant gewesen, in eine Firma reinzuschauen", sagt Student Fuat. Mit dem Projekt "10k4Ukraine" lasse sich aber viel Gutes bewirken. Der Name des Projekts setzt sich aus der Zielsumme von 10.000 Euro, englisch abgekürzt mit 10k, und dem Zweck für die Ukraine, englisch for (4) Ukraine, zusammen.

Die 10.000 Euro möchten die Studierenden einnehmen, indem sie verschiedene Gebrauchsgegenstände einkaufen, aufbereiten und wieder verkaufen. Doch beim Projekt gehe es nicht nur ums Kaufen und Verkaufen. "Es muss auch transparent sein", betont Prof Grohmann. 

Geld und Sachspenden nehmen die Studierenden per Mail unter 10kforukraine@gmail.com sowie unter der IBAN DE95 6115 0020 0104 2185 entgegen.

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