Suppen-Team spendet für Kriegsflüchtlinge

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„Suppe nach dem Markt“: Hier schöpfen Christine Krauth (links) und Ulrike Schröder.ÌFoto: bea
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Wie Ehrenamtliche „Suppe nach dem Markt“ kochen und dabei Gutes tun.

Aalen. „Suppe nach dem Markt“ gibt es immer mittwochs im Evangelischen Gemeindehaus in der Friedhofstraße. Ehrenamtliche Gemeindeglieder bringen dort von 10 bis etwa 14 Uhr ihre Zeit und Arbeitskraft ein. Insgesamt sind es zehn Männer und Frauen in wechselnder Besetzung, die jeden Mittwoch eine deftige Suppe kochen und sie zwischen 12 und 13.30 Uhr an Besucher ausgegeben.

„Es kommen viele Wochenmarktbesucher, aber auch Beschäftigte aus den Büros, manchmal auch junge Mütter, die sich hier mit ihren Kindern zum Essen treffen“, beschreibt Christine Krauth. Sie hat die Aktion im März 2019 mit anderen Gemeindegliedern im damals neu eröffneten Gemeindehaus ins Leben gerufen. Gegen eine Spende von zwei Euro pro Portion werden die Suppenteller gefüllt, wer mag, trinkt noch einen Kaffee und zahlt auch dafür einen kleinen Obolus. Coronabedingt fiel die Aktion lange Zeit aus, inzwischen kommen regelmäßig wieder um die 40 Gäste, schätzt Christine Krauth.

Weil das Team sparsam und nachhaltig wirtschaftet, ist inzwischen einiges an Erlös übrig geblieben. „Der Krieg in der Ukraine hat uns jetzt bewogen, 1000 Euro von den bisher erwirtschafteten Überschüssen abzugeben“, so Krauth. Das Team der Ehrenamtlichen spendet das Geld deshalb für Flüchtlinge aus der Ukraine. Das Geld soll über das Gustav-Adolf-Werk der Evangelischen Kirche zielgerichtet für Evakuierung und Unterbringung von Kriegsflüchtlingen sowie für Hilfslieferungen verwendet werden.⋌Bea Wiese

„Suppe nach dem Markt“: Hier schöpfen Christine Krauth (links) und Ulrike Schröder.ÌFoto: bea
Suppe nach dem Markt

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