Technikerarbeiten: „eine sehr starke Leistung!“

  • Weitere
    schließen
+
Präsentation der Techniker-Arbeiten: Coronabedingt wurden nur drei ausgewählte digital vorgestellt.

Coronabedingt läuft die Präsentation anders als gewohnt. Trotzdem gibt es am Ende viel Lob.

Aalen. Am letzten Freitag im Juni werden traditionell die Technikerarbeiten der Technischen Schule Aalen vorgestellt. Wegen Corona wurde aus allen drei Bereichen (Mechatronik, Elektrotechnik, Maschinentechnik) diesmal nur eine Arbeit ausgewählt, die präsentiert wurde.

Bei der Technikerarbeit handelt es sich um ein Praxisprojekt, das die Schüler gemeinsam mit heimischen Firmen erarbeiten. Die Schüler bekommen zur Unterstützung einen Betreuer zur Seite gestellt und Hilfe von den Lehrkräften der Technischen Schule Aalen.

Nico Schwarz und Julian Walter von der Sparte Maschinentechnik starteten mit dem Thema „Konstruktion einer automatisierten Belade- und Entladeeinheit für eine Reinigungsanlage“. Da für das Be- und Entladen der Reinigungsanlage dauerhaft Mitarbeiter benötigt werden, wollten die beiden eine Maschine entwickeln, die einzelne Arbeitsschritte übernimmt. Durch die Maschine, die auch künftig bei der Partnerfirma Varta eingesetzt wird, soll deutlich Arbeitszeit eingespart werden. „Dadurch kann sich Varta einiges an Geld sparen“, sagt Julian Walter. „Die größte Herausforderung bei dem Projekt war, dass wir auf den Platz achten mussten, da bei Varta nicht sehr viel Raum für die Maschine zur Verfügung steht“, so Walter.

Moritz Rauer, Fabian Kohler und Jannik Müller von der Sparte Mechatronik präsentierten ihre Arbeit mit dem Thema „Teilautomatisierung eines Handarbeitsplatzes zur Verpackung von Produktträgern“. Wie bei der ersten Gruppe war auch hier Zeit- und Kosteneinsparung das Ziel, doch die Gruppe hat noch eins drauf gelegt. „Das i-Tüpfelchen war noch, dass wir durch unsere Maschine auch noch Plastikfolie einsparen können, was natürlich sehr gut für die Umwelt ist“, sagt die Gruppe, die an dem Projekt zusammen mit der Firma TE Connectivity arbeitete. Die Maschine soll in der Produktionshalle der Firma FE zum Einsatz kommen.

Die letzte Gruppe aus der Sparte Elektrotechnik, bestehend aus Alexander Botscher, Tobias Halt und Christoph Sachs, arbeitete mit der Firma Desconpro Engineering zusammen. Thema war die Entwicklung einer Windows Applikation (App), die von dem Programmierer der Firma in Zukunft genutzt werden soll, um Fehler bei der Datenübertragung zu verhindern und Zeit einzusparen.

Schulleiter Bernhard Wagner betonte zum Schluss, dass alle Gruppen eine sehr starke Leistung geboten hätten. Auch die Zusammenarbeit mit den Betrieben habe trotz der Coronalage sehr gut funktioniert. „Die Technikerausbildung hat zwei Jahre gedauert und seit fast zwei Jahren haben wir Corona; es ist sehr beeindruckend, was Sie geschaffen haben“, ergänzte Schul- und Finanzdezernent Karl Kurz. Die Technikerarbeiten seien nicht nur für die Firmen, sondern auch für die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler von Vorteil.ju

Präsentation der Techniker-Arbeiten: Coronabedingt wurden nur drei ausgewählte digital vorgestellt.
Präsentation der Techniker-Arbeiten: Coronabedingt wurden nur drei ausgewählte digital vorgestellt.
Präsentation der Techniker-Arbeiten: Coronabedingt wurden nur drei ausgewählte digital vorgestellt.

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL