Trotz der Pandemie: Ferienfreizeiten klappen

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Nach der erfolgreichen "Galgenberg-Expedition" gab es für die tapferen Abenteurer Geschenke: je eine Ausgabe der SchwäPo mit Spezial-Expeditionsseite und SchwäPo-Strohhüte.
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Sowohl das Zeltlager Zimmerbergmühle als auch die Expedition Galgenberg trotzen dem Coronavirus.

Aalen

Zeltlager trotz der Corona-Pandemie? Kann funktionieren, wie die Organisatoren des Zeltlagers Zimmerbergmühle beweisen. "Es lief alles sehr harmonisch", berichtet Axel Miske, ein Leiter des ersten Abschnitts. Dieser hatte am 31. Juli begonnen und geht an diesem Samstag zu Ende. Der zweite Abschnitt beginnt an diesem Montag und endet am Samstag, 29. August.

Beim Programm gab es pandemiebedingt Abstriche. So manche Zeltlager-Tradition blieb in diesem Jahr aus. "Unsere Disco im Zirkuszelt konnten wir zum Beispiel nicht durchführen", sagt Miske. Dafür habe es eine Beach-Party gegeben – unter freiem Himmel. Zudem verschiedene Geländespiele, zum Beispiel ein "Scotland-Yard-Spiel", bei dem die Kinder in Detektivmanier verschwundene Süßigkeiten aufspüren müssen.

"Wir wollten das Ganze entzerren", erklärt Miske. Und zwar in so ziemlich allen Bereichen. "Wir hatten keine offizielle Begrüßung mit den Eltern." Außerdem durfte nur ein Elternteil sein Kind ins Zeltlager bringen, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Auch bei der Belegung der Zelte wurde in diesem Jahr heruntergeschraubt. Acht bis neun Kinder seien normalerweise in einem Zelt. Momentan sind es vier bis sechs. "Wir haben von vorne herein mit weniger Kindern pro Zelt geplant", sagt Miske. Auch bei den Waschräumen gab es Beschränkungen. Zehn Kinder dürfen maximal gleichzeitig in die Sanitäranlagen. "Es sind auch Masken verfügbar", erklärt Miske, für den Fall, dass Abstände nicht eingehalten werden können.

Wir haben von vorne herein mit weniger Kindern pro Zelt geplant.

Axel Miske Zeltlager Zimmerbergmühle

"Wir dürfen dieses Jahr maximal 100 Leute im Lager haben. Inklusive Betreuer", erläutert Miske. Die Teilnehmerzahl des ersten Abschnitts lag knapp darunter. Mit 76 Kindern und 23 Betreuern kommt der erste Abschnitt des Zeltlagers Zimmerbergmühle auf 99 Personen. Eine Sache, die Miske und seinen Kollegen aufgefallen ist: "Die Kinder und ihre Eltern sind sehr froh, dass wir das Zeltlager überhaupt veranstalten konnten. Wir haben viel Dank erhalten."

Krankheitsfälle habe es nicht gegeben. "Wir hatten Nasenbluten und Zeckenbisse, aber niemand hat plötzlich angefangen zu husten", sagt der Leiter. Die Freizeit sei im Großen und Ganzen reibungslos über die Bühne gegangen. "Wir hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder normal loslegen können", sagt Miske. 51 Kinder sind im zweiten Abschnitt dabei.

Expedition Galgenberg: Auch das Ersatzprogramm des Aalener Stadtjugendrings (SJR) für die Ostalb-City lief glatt über die Bühne. Zwar war das Programm im Vergleich zur Ostalb-City etwas abgespeckt, dem Vergnügen der Kinder tat das aber keinen Abbruch. Zum Abschluss am Freitag gab es für die Abenteurer und ihre Betreuer je eine SchwäPo mit Spezialdoppelseite sowie SchwäPo-Strohhüte. Die Organisatoren des Stadtjugendrings hatten Hygienemaßnahmen wie tägliches Fiebermessen, versetzte Essenszeiten und regelmäßiges Händewaschen eingeführt, um das Infektionsrisiko gering zu halten.

Trotz der Pandemie konnten Kinder und Jugendliche im Zeltlager Zimmerbergmühle einen Teil ihrer Ferien verbringen.

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