Verhaltene Resonanz auf Impfangebot

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Nur ein Fünftel der zur Verfügung stehenden Dosen von Johnson & Johnson waren gefragt. Wie es nun weitergeht.

Aalen. Am Samstag und Sonntag gab es ein weiteres kurzfristiges Impfangebot im Kreisimpfzentrum im Greut: Insgesamt 2000 Dosen des Impfstoffs Johnson &Johnson standen bereit – abzugeben an Personen über 18 Jahre, ohne Buchung im Voraus, ohne Termin. Doch die Resonanz war eher verhalten: Nur ein Fünftel dieser Dosen wurden tatsächlich verimpft.

Ja, die Nachfrage hätte größer sein können, sagte der Ärztliche Leiter des KIZ, Dr. Peter Schmidt, sinngemäß. Andererseits sei es damit aber innerhalb von zwei Tagen gelungen, 400 Menschen mehr mit dem kompletten Corona-Impfschutz zu versorgen. Gekommen seien auffällig viele Personen, die unter der Woche berufsbedingt keine Zeit hätten, einen Impftermin wahrzunehmen.

Der übriggebliebene Impfstoff wird nicht verworfen, sondern gekühlt eingelagert. Laut Dr. Peter Schmidt wird an diesem Montag in einer Expertenrunde im Landratsamt unter anderem beratschlagt, welche weiteren Impfaktionen der Landkreis anbieten kann, um noch mehr Impfwillige zu erreichen. Landrat Bläse hatte Anfang des Monats das Ziel ausgegeben, die sogenannte Herdenimmunität zu erreichen, also eine Impfquote von 70 bis 80 Prozent, „damit wir die jetzt erreichten Öffnungen auch über den Herbst und Winter halten können“.Bea Wiese

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