Vortrag zum Baustoff mit Potenzial

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Professor Markus Lager

Aalen. Professor Markus Lager spricht im Rahmen der jährlichen Veranstaltungsreihe „planen, bauen, wohlfühlen“ zum Thema „Holz – ein Kohlenstoffzwischenspeicher oder räumliches Potenzial“ am Freitag, 29. April, um 19 Uhr im Rathausfoyer.

Holz ist seit Jahrhunderten ein traditioneller Baustoff und doch in den vergangenen Jahrzehnten vernachlässigt worden, schreibt die Stadt Aalen in einer Pressemitteilung. Durch die Frage des nachhaltigen und energieeffizienten Bauens gewinne die Ressource Holz wieder an Bedeutung. Professor Markus Lager spricht im Rahmen der jährlichen Veranstaltungsreihe „planen, bauen, wohlfühlen“ zum Thema „Holz – ein Kohlenstoffzwischenspeicher oder räumliches Potenzial“. Der Architekt stellt die vielfältigen Möglichkeiten zum Bauen mit Holz am Freitag, 29. April, um 19 Uhr im Rathaus vor. Es geht nicht nur um verantwortungsbewusste Materialwahl, sondern auch um die architektonische und räumliche Wirkung.

Knappe Rohstoffe

Die Baubranche boomt und die Rohstoffe sind derzeit knapper denn je, so die Stadt in ihrer Erklärung. Daher sei es umso wichtiger auf nachwachsende Rohstoffe wie Holz zu setzen. Wenn auch im vergangenen Jahr deutlich geworden sei, dass ein nachwachsender Rohstoff knapp werden könne. Dennoch habe Holz weitere Vorteile, die es zu einem Allrounder unter den Rohstoffen mache. Holz sei ein klimafreundliches Naturprodukt mit vielseitigen Einsatzbereichen..

Renaissance des Holzbaus

In allen Bereichen werde der Einsatz von Holz durch neue Entwicklungsprojekte und Technologien weiterentwickelt. Und so gebe es derzeit eine Art Renaissance des Holzbaus. War es lange Zeit nicht mehr üblich, Holz als Grundlage beim Geschosswohnungsbau einzusetzen, gebe es heute vielfältige Möglichkeiten, die den Anforderungen an bestehende Baustandards gerecht werden. Nicht nur die technischen Anforderungen würden erfüllt, vielmehr erfülle Holz auch gestalterische und ästhetische Aspekte, hinzukämen seine Fähigkeiten als Kohlenstoffspeicher.

Campus und Tannenwäldle

Am Campus Burren in Aalen soll beispielsweise ein neues Gebäude der Steinbeis-Stiftung in Holzständerbauweise errichtet werden. Professor Markus Lager ist der Architekt des Projekts und begleitet das Vorhaben. Auch im Baugebiet „Wohnen am Tannenwäldle“ wurden die Wohnungen auf dem Verbrauchermarkt „Tegut“ aus Holz errichtet.

Vorbehalte und Grenzen

Dennoch gebe es auch Grenzen und Vorbehalte beim Einsatz von Holz, schreibt die Stadt. Wie bei anderen Bauprodukten auch, komme es beim Thema Holz auf Recycling und durchgängige Stoffkreisläufe an.

Die Veranstaltung wird unter der geltenden Corona-Verordnung durchgeführt.

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