Wahlkampfsplitter

Stumpp hat Jugend im Blick

Aalen. Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp fordert: Beteiligung und sichere Bildung Jetzt! Der Internationale Tag der Jugend stehe auch dieses Jahr unter dem Zeichen der Corona-Pandemie, erinnert sie. Deren Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche seien gravierend. Und weiter erklärt die Grünen-Abgeordnete: „Das ist spätestens seit Anfang des Jahres, als Kinder- und Jugendärztinnen sowie Psychotherapeuten in einem offenen Brief an die Bundesregierung Alarm schlugen, eine bekannte, traurige Wahrheit. Als Folge der Pandemie verzeichnen sie eine Zunahme an Angst- und Schlaf- sowie Essstörungen und Depressionen bei Kindern und Jugendlichen. Auch politisch fühlen und fühlten sich knapp zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen von der Politik nicht gesehen und gehört. Das sind alarmierende Zahlen. Junge Menschen brauchen die Möglichkeit ihr Lebensumfeld mitzugestalten, sie wollen sich einbringen und sie wollen ernst genommen und gehört werden. Sie brauchen altersgerechte und niedrigschwellige Beteiligungsmöglichkeiten. Auch bei der nächsten Bundestagswahl dürfen Jugendliche immer noch nicht mit 16 Jahren wählen. Das muss sich ändern. Schule ist für junge Menschen nicht nur ein Lern-, sondern auch ein wichtiger Lebensraum, der besonderen Schutz braucht. Das Recht auf Bildung darf in der aufziehenden vierten Welle nicht wieder eingeschränkt werden. Dafür müssen jetzt endlich alle erforderlichen Maßnahmen gebündelt und zeitnah umgesetzt werden“. Stumpp zählt auf: „ Dazu gehören neben Luftreinigern in den Klassenzimmern auch Impfangebote, größere Räumlichkeiten, Hygiene- und Testkonzepte, verlässliche Stufenpläne und eine Digitalisierung, die den Namen verdient und allen Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften und Schulleitungen zur Verfügung steht.“

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