Wandern mit Ausblick und „Wege, die nicht jeder kennt“

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Bruno Dolderer von der TSG Hofherrnweile-Unterrombach kennt die Gegend wie seine Westentasche. Er war maßgeblich bei der Auswah der verschiedenen Wanderrouten beteiligt.
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Am 10. Juli ist Wandertag von SchwäPo, Tagespost und der VR-Bank. Bruno Dolderer hat die Touren ausgewählt. Er verspricht besondere Ausblicke.

Aalen

Am nächsten Sonntag ist Wandertag. Nach zwei Jahren coronabedingter Pause laden Schwäbische Post und Gmünder Tagespost in Kooperation mit der VR-Bank am 10. Juli erstmals wieder zum gemeinschaftlichen Wandern ein. Diesmal geht es rund um die Weststadt. Start und Ziel ist am VR-Bank Sportpark am Sauerbach in Hofherrnweiler.

Die Wege sind gut markiert, verspricht Bruno Dolderer. Er muss es wissen, denn er hat die Strecken ausbaldowert. Der 70-Jährige ist ausgesprochen mit der Gegend verbunden. Von 2001 bis 2012 war er Geschäftsstellenleiter der VR-Bank-Filiale Unterrombach, zuvor 20 Jahre lang Vorstand der damaligen Raiffeisenbank Aalen-Unterrombach. Privat wohnt er in Hofherrnweiler, ist in der TSG Hofherrnweiler engagiert.

Bruno Dolderer findet: Die Gegend westlich von Aalen ist es unbedingt wert, unter die Füße genommen zu werden. Was diesen Wandertag so besonders macht und warum er auch ein gutes Stück anders ist als seine Vorgängerveranstaltungen, verrät er im Gespräch.

Nach welchen Kriterien haben Sie die drei Touren ausgesucht?

Bruno Dolderer: Es sollten Wege sein, die nicht jeder kennt, und sie sollten Ausblicke bieten. Zum einen wollte ich, dass wir uns im Bereich Weststadt bewegen, westlich der Umgehungsstraße und nördlich der B29. Außerdem sollten die drei Strecken aufeinander aufbauen, damit jeder die Gelegenheit hat, auch auf den Sandberg zu gehen.

Was ist besonders reizvoll an diesen Wanderungen?

Auf jeden Fall die Besteigung des Sandbergs wegen des tollen Ausblicks da oben. Ein weiteres Highlight ist die mittlere Runde an sich. Da hat man tolle Ausblicke auf den Langert, auf Unterrombach und Neßlau. Und bei der großen Runde, zwischen Mäderhof und Spitz, dann die Aussicht am Limeswanderweg. Man geht auf der Höhe und hat einen schönen Blick nach Süden und nach Norden zugleich.

Wie findet man die Wege, wenn man sich nicht auskennt?

Alle drei sind am Wandertag mit Pfeilen in verschiedenen Farben ausgeschildert. Blau für die kleine Tour, Grün für die mittlere und Rot für die große. Alle drei starten bei der TSG Hofherrnweiler und führen gegen den Uhrzeigersinn. Ausgeschildert ist aber nur am Wandertag selbst, und nur an dem Tag gibt es eine Besonderheit: Man darf bei der großen Runde den Weg durch den Tannenhof benutzen. Der ist normalerweise gesperrt.

Was ist bei schlechtem Wetter? Wie gut sind die Routen dann begehbar?

Die kleine Runde führt komplett über befestigte Wege, da gibt es gar keine Probleme. Bei der mittleren und großen Tour geht es teilweise durch den Wald, da könnten die Wege aufgeweicht sein. Deshalb ist festes Schuhwerk erforderlich.

Wie attraktiv ist der Tag für Menschen, die nicht so unbedingt Wanderfans sind?

Das Kommen lohnt sich auf jeden Fall! Das erfahrene Bewirtungsteam der TSG Hofherrnweiler - denken Sie nur an die Kässpätzle an den Reichsstädter Tagen! - bewirtet am VR-Bank Sportpark mit Frühstück, Mittagessen und Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Auch wenn man nicht wandert: Man kann da in geselliger Runde in Gartenfestatmosphäre einen schönen Tag verbringen.

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