Warnstreiks mit Azubis am Dienstag

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Ver.di kündigt eine dritte Warnstreikwelle im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes an.

Aalen. In der kommenden Woche soll es zu erneuten Arbeitsniederlegungen in vielen Einrichtungen und Betrieben im gesamten Ver.di Bezirk Ulm-Oberschwaben kommen, kündigt Maria Winkler, Geschäftsführerin des Ver.di-Bezirks in einer Presseerklärung an.

"Bislang liegt Ver.di noch kein Angebot der kommunalen Arbeitgeber vor, also: kein Grund zum Ausruhen", so Maria Winkler. Der Beginn der dritten Warnstreikwelle werde von den Auszubildenden bei Städten, Sparkassen, Kliniken und Energieversorger angeführt.

Am Dienstag, 13. Oktober, werden die zum Warnstreik aufgerufenen Auszubildenden mit Bussen von Aalen, Friedrichshafen und Ulm nach Reutlingen fahren und dort an der Kundgebung des landesweiten Jugendstreiktags teilnehmen.

Ver.di fordert eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung von 100 Euro monatlich, die Fortsetzung der tariflichen Übernahmeregelung und einen Fahrtkostenzuschuss für den Weg zur Berufsschule.

Gerade der Nachwuchs sollte den Arbeitgebern wichtig sein, so Maria Winkler weiter. Noch vor wenigen Monaten hätten die Arbeitgeber über den "Fachkräftemangel gejammert. "Jetzt könnten sie ein richtig gutes Signal an den Nachwuchs geben", fordert die Geschäftsführerin.

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