Was wird aus Salon Schnee?

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Waltraud Truckenmüller, Inhaberin des Friseursalons Schnee, sucht händeringend nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger. Jetzt gibt es vielleicht doch noch eine Lösung.
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Findet sich kein Nachfolger, droht die Schließung am 1. Oktober.

Aalen. Die Unternehmensnachfolge ist eine der größten Zukunftsaufgaben im Handwerk. Auch im Salon Schnee, dem Friseursalon mit der längsten Tradition in Aalen, steht diese Aufgabe an: Inhaberin Waltraud Truckenmüller sucht dringend eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Findet sich niemand, wird der Salon im Storchenturm am 1. Oktober endgültig die Pforten schließen. Ihren vier langjährigen Beschäftigten hat sie vorsorglich gekündigt.

Der Salon wurde 1909 von Gregor Schnee gegründet. Waltraud Truckenmüller übernahm ihn 1973. Inzwischen ist die Friseurmeisterin 80 Jahre alt und steht noch jeden Tag im Geschäft. Die Verantwortung möchte sie nun in jüngere Hände legen. Einen Hoffnungsschimmer gebe es noch, nämlich zwei potenzielle Kandidaten, sagt sie im SchwäPo-Gespräch. Beide hätten Interesse, den Salon als Filiale aufzunehmen. Truckenmüller: „So könnte das Geschäft bestehen bleiben und es gäbe vielleicht auch eine Perspektive für die Mitarbeiterinnen. Bea Wiese

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