Wedding Plannerin: Wenn die Arbeit fast keine Arbeit ist

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Lena Freitag, Wedingplanerin Foto: privat

Lena Freitag Weddings: Nach erst zwei Jahren in der Branche gehört die 32-jährige Aalener Hochzeitsplanerin bereits zu den Besten ihrer Branche in ganz Deutschland.

Aalen

Sie ist eine der Besten ihrer Branche. Deutschlandweit. Die Aalener Hochzeitsplanerin Lena Freitag. Im Oktober hat das Online Portal Zankyou die Gewinner der des „Ziwa 2022“ (Zankyou International Wedding Award) für die besten Dienstleister der Hochzeitsbranche bekannt gegeben: Lena Freitag ist als eine der vier besten Hochzeitsplaner Baden-Württembergs und eine der 28 besten aus ganz Deutschland ausgezeichnet.

„Ich kann mein Glück kaum fassen. Nach zwei Jahren der Selbstständigkeit zu einer der Besten zu gehören und neben all den Größen der Branchen zu den Gewinnern zu zählen“, freut sich die 32-Jährige.

Berufung gefunden

Im Frühjahr 2020 kündigt sie ihre Festanstellung als Modedesignerin und macht sich im September 2020 als erste Hochzeitsplanerin in Aalen selbstständig. Nachdem sie einem befreundeten Paar bei der Planung ihrer Hochzeit im Piemont unter die Arme gegriffen hatte, „wurde mir bewusst, dass ich meine Berufung gefunden habe“, erzählt Freitag. Doch der Anfang war nicht einfach. Sie startete mitten in der Pandemie. Doch: „Heute betreue ich Hochzeitspaare in ganz Süddeutschland und werde ab 2023 auch Destination-Weddings in Irland anbieten.“

Wenn Freitag erzählt, dann strahlen ihre Augen und man spürt die Begeisterung, die sie für ihren Beruf hat. „Für mich ist die Arbeit als Hochzeitsplanerin zu 90 Prozent der Zeit keine Arbeit. Ich fühle mich immer wieder geehrt, wenn Paare mir so sehr vertrauen, dass sie ihren großen Tag in meine Hände legen.“ Da nicht immer alles nach Plan laufe, sei es in ihrem Beruf das Wichtigste, flexibel zu bleiben und kreativ zu sein, um schnelle Lösungen anbieten zu können.

Für die Aalenerin ist die Sympathie zwischen ihr und ihren Kunden sehr wichtig. Nur wenn diese vorhanden ist, öffnen sich die Hochzeitspaare ihr gegenüber und Freitag kann sie richtig kennenlernen. „Das ist die Basis – nur wenn ich meine Paare kenne, dann kann ich auch am Hochzeitstag für sie die richtigen Entscheidungen treffen, wenn Eile geboten ist. Da verschwimmen die Grenzen zwischen Geschäftsbeziehung und Freundschaft sehr schnell und man hat mit den meisten Paaren auch nach der Hochzeit noch engen Kontakt.“

Zwölf Paare im Jahr

In den zwei Jahren ihrer Selbstständigkeit hat Freitag nicht nur 20 Hochzeiten, mehrere Geburtstagsfeiern und Firmenevents geplant, sie hat auch ihre eigene Hochzeitsmesse ins Leben gerufen – The Wedding Festival, die Erlebnis-Hochzeitsmesse – die dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand. „Als Hochzeitsplanerin kann ich maximal zwölf Hochzeitspaare gleichzeitig betreuen.“ Die vergangenen zwei Jahre hat sie auch dafür genutzt, sich deutschlandweit und zuletzt auch in Irland ein großes Netzwerk an Top-Dienstleistern aufzubauen.

Aktuell ist die Hochzeitsplanerin mit den Vorbereitungen für Hochzeiten sowohl in 2023 als auch in 2024 gut beschäftigt, denn für 2023 sind die meisten Locations und Dienstleister bereits ausgebucht. Deshalb rät die Fachfrau: „Wer nächstes Jahr noch heiraten möchte, sollte schnell sein. Einiges ist schon ausgebucht. Wer sich bei der Locationsuche und Dienstleisterwahl nicht einschränken möchte, der sollte lieber für 2024 planen.“

Kontakt: Lena Freitag Weddings

www.lenafreitag.com, hello@lenafreitag.com; Instagram: lenafreitagweddings oder Facebook: Lena Freitag Weddings.

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