Weinprobe mal ganz anders

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Ein spannender Genuss für Weinliebhaber. Von links nach rechts: SchwäPo-Redakteurin Jessika Preuschoff mit Kevin Preuschoff. Georg Roland und Johannes Bayrle.
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Die SchwäPo startet zusammen mit dem Weinmarkt Grieser ein Wein-Blinddate. SchwäPo-Abonnenten erhalten Rabatt aufs Weinpaket. Wie das kulinarische Gesellschaftsspiel daheim abläuft.

Aalen

Nichts ist schwieriger, als sich auf seine Sinne zu verlassen. Wie verhält sich die rote Flüssigkeit im Glas? Welcher Duft strömt in die Nase? Und welche Geschmacksfacetten öffnen sich auf der Zunge? Spannender wird es dann noch, wenn man bei einer Blindverkostung gegen seine Freunde antritt – ganz bequem von daheim aus.

Im Wein-Blinddate ist alles für das kulinarische Gesellschaftsspiel der Schwäbischen Post und dem Weinmarkt Grieser dabei.

An einem Samstag haben sich vier Freunde auf diese besondere Blindverkostung eingelassen. Im Paket sind sechs Weine – die Etiketten jeweils verhüllt. Jeder Wein hat eine Nummer. Dazu gibt es vier Tischsets, auf denen sechs Gläser mit den unterschiedlichen Weinen abgestellt werden können, um sie nicht zu verwechseln. "So viele Weingläser haben wir aber gar nicht", stellt Kevin Preuschoff vor der Verkostung fest. Kurzerhand bringen die Gäste ihre eigenen Gläser mit. Schnell gleicht der heimische Esstisch einem Gläserwald.

In diesem Monat befinden sich Weine der Rebsorte Merlot in den Flaschen. "Da bin ich mal gespannt", sagt Johannes Bayrle, während der erste Wein eingeschenkt wird. In einem Anleitungsvideo führt Weinexperte Alfons Wiedemann vom Weinmarkt Grieser in die Welt der Weine ein.

In Umschlägen sind für jeden Teilnehmer jeweils sechs Wein-Steckbriefe mit Angaben zu Herkunft, Alter, Geschmack und Anbau. Im Spiel gilt es nun herauszufinden, welcher dieser Weine gerade verkostet wird.

Ob geübter Weinkenner oder Newcomer, jeder Teilnehmer verfügt schlichtweg über das gleiche Werkzeug, seine Sinne. Der Genuss und die Beurteilung beginnen bereits mit dem Auge. Wenn der Wein in das Glas fließt, erzählt er bereits eine Geschichte.

Im nächsten Schritt wird dann der Geruchssinn angesprochen: "Der erste Wein hat einen besonderen Geruch, Mocca und Süßkirschen", erläutert Wiedemann in der Anleitung. Die Teilnehmer pausieren das Video und stecken die Nasen in das bauchige Weinglas. "Gar nicht so einfach – ich kann einiges heraus riechen, aber es ist schwer es zu bestimmen", bemerkt Georg Roland.

Das große Raten beginnt

Die ersten Diskussionen beginnen am Tisch. Die Steckbriefe werden studiert. Im dritten Schritt strengt sich dann der Geschmackssinn an: ausgeprägte Brombeeren oder doch feine Nuancen von Mandarinen? Wieder beginnen eifrige Diskussionen.

Auf den Steckbriefen wird der Tipp notiert und die Freunde vergleichen ihre Ergebnisse. Auch wenn Uneinigkeit herrscht, sind sich die Freunde in einer Sache sicher – Wein Nummer eins schmeckt richtig gut. "Ich bin normalerweise kein Rotweintrinker, aber der ist echt lecker", sagt Kevin Preuschoff.

Es ist einfach viel entspannter und lustiger, weil man daheim ist.

Johannes Bayrle Teilnehmer der Verkostung

Und so probieren sich die Weinliebhaber durch die unterschiedlichen Weine. Immer wieder wird das Anleitungsvideo pausiert, noch mal abgespielt und die Weine degustiert.

Ausgelassene Stimmung

Es wird viel gelacht und die Stimmung ist ausgelassen. Ein Grund dafür ist auch die Atmosphäre: "Es ist einfach viel entspannter und lustiger, weil man daheim ist", bemerkt Johannes Bayrle. Am Schluss kommt dann die große Auflösung: Welcher Wein versteckt sich hinter welcher Nummer? Und wer hat die meisten Weine richtig zugeordnet?

Im Video verrät Alfons Wiedemann die Lösungen und im Esszimmer wird es laut: "Ha! Ich wusste es", tönt es immer wieder. "Oh nein, ich war mir so sicher", heißt es am Tisch. Mit zwei richtigen Zuordnungen hat Kevin Preuschoff gewonnen – alle anderen haben nur einen richtigen Tipp abgegeben. "Hätte nicht gedacht, dass es so schwer wird", sagt Georg Roland.

Dafür findet Alfons Wiedemann im Video die abschließenden Worte: "Es geht nicht darum, alle Weine richtig zu erraten, sondern um den Genuss und den Spaß." Den hatten die vier Freunde an diesem Abend. Und als es dann heißt, dass es im nächsten Monat um sommerliche Weißweine geht, sind sie sich einig, diese besondere Weinprobe zu wiederholen.

Das Paket kostet 79 Euro, inklusive Versand.

Zu beziehen online unter www.schwaebische-post.de/weinblinddate

Abonnenten der Schwäbischen Post erhalten 10 Euro Rabatt mit dem Code "SPGT2020". Bitte bei der Bestellung angeben.

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