Frage der Woche:

Welche Aufgaben und Probleme sollte der neue Oberbürgermeister als Erstes anpacken?

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Oberbürgermeister Frederick Brütting tritt Anfang Oktober sein Amt an. Wir haben in der Innenstadt gefragt, welche Themen, Aufgaben und Probleme für die Aalener am dringlichsten sind, was als Erstes angepackt werden sollte.

Alex Adler (38), Ingenieur aus Aalen:

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Wenn man die Spiel- und Sportplätze anschaut, sind die doch schon sehr in die Jahre gekommen. Beispielsweise der Bolzplatz bei der Bohlschule. Ich wohne zentral in der Innenstadt. Als vor „Corona“ Reichstädter Tage waren, wurde die Zufahrt für dieAnwohner abgesperrt und die Kommunikation mit den betroffenen Anwohnern war schlecht. Das sollte man in Zukunft besser machen.“

Alex Adler

Manfred Henne (57), Gastwirt aus Aalen:

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Dem neuen OB werden viele Schulden hinterlassen. Bauprojekte müssen fertiggestellt werden. Da bleibt nicht viel Spielraum für Neues. Aber dass er sich um die Radwege kümmert, das ist ganz wichtig. Zwischen Heidenheim, Aalen, Gmünd und Ellwangen muss es so etwas wie eine richtige Autobahn für Radfahrer geben.“

Manfred Henne

Wolfram Haug, pensionierter Lehrer aus Dewangen: 

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Wenn sich in der Natur nicht zeitnah etwas grundsätzlich ändert, geht es uns bald nicht mehr gut. Ich erwarte viel von unserem neuen OB in Richtung „gekonnter Einschränkung“. Wir können nicht mehr so weitermachen wie bisher. Ich schätze Herr Brütting so ein, dass er schon weiß, was er will und erwarte Gutes von ihm. Für ihn selbst wünsche ich mir, das man ihm mit mitdenkendem Wohlwollen begegnet.“ 

Wolfram Haug

Michaela Hägele, Maschinenanlagenführerin aus Aalen:

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Erstmal soll er sein Ding machen. Sich reinschaffen und alles am Laufen halten ist wichtig. Ich wünsche mir, dass er die Aktivitäten der Vereine unterstützt und sich bei solchen Sachen wie dem Rathaussturm blicken lässt. Ansonsten wäre es gut, wenn er sich auch um die Dinge kümmert, die sonst immer auf die lange Bank geschoben werden. Die Traditionen sollten erhalten bleiben.“

Michaela Hägele

Stefanie Wallberg (32), Reiseverkehrskauffrau in Elternzeit aus Aalen:

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Mehr Kitaplätze wären wichtig. Die sind teilweise immer noch Mangelware. Die älteren Kitas sollten modernisiert werden und die Innenstadt mehr belebt. Es gibt viele geschlossene Geschäfte. Was fehlt, ist ein Babymarkt, auch wenn das nicht unbedingt etwas für die Innenstadt ist. Das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz sollte deutlicher angegangen werden.“

Stefanie Wallberg

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