Wie der Sozialführerschein Menschen helfen lernt

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Das Bild zeigt die Absolventinnen verschiedener Kurse des Aalener Sozialführerscheins bei ihrem Nachtreffen im evangelischen Gemeindehaus mit den Trägervertretern Marion Santin, Diakon Jörg Dolmetsch, Pfarrer Bernhard Richter und der Kursmoderatorin Sylv

Was Teilnehmerinnen über ihren ehrenamtlichen Einsatz berichten und wo es Gelegenheit gibt neue Erfahrungen zu machen und eigene Kenntnisse einzusetzen.

Aalen

Der Sozialführerschein ist in unserer Gesellschaft wichtiger ehrenamtlicher Baustein. Ohne ihn gebe es manch ehrenamtlichen Einsatz nicht. Jetzt haben sich jene, die ihn bereits absolviert haben wieder getroffen.

„Sie haben Ihren Platz gefunden“, resümierte Marion Santin von der Caritas nach den Berichten ehemaliger Absolventinnen der 18 Sozialführerscheinkurse.

Zusammen mit Jörg Dolmetsch von der Diakonie, Ulrike Lange von der Bahnhofsmission und Pfarrer Bernhard Richter von der evangelischen Kirchengemeinde als Träger des Sozialführerscheins hatte sie ins evangelische Gemeindehaus eingeladen, um denen, die vor kurzem oder auch schon vor Jahren den Kurs gemacht hatten, eine Standortbestimmung zu gewähren, wo sie ein Ehrenamt gefunden hatten und wie es ihnen damit geht.

Darüber hinaus machte Pfarrer Bernhard Richter in seiner Begrüßung deutlich, seien alle, die den Kurs schon einmal absolviert hatten, „Botschafterinnen“ für alle, die sich für einen Kurs interessieren und für eine Teilnahme gewonnen werden sollen.

So engagiert sich Natascha Beyer seit fünf Jahren im Café im Samariterstift, Gabriele Spranz in der Nachbarschaftshilfe, Veronika Metzger in der Marienhöhe, wo sie inzwischen auch Bibelstunden und Demenzgottesdienste hält.

Antonia Wanner ist derzeit noch im Kreisimpfzentrum tätig. Silvia Rathgeb engagiert sich in Abtsgmünd beim Hospizdienst, Annette Uedickoven hatte nach dem Kurs zunächst in einem Demenzcafé mitgearbeitet, inzwischen auch bei der Aalener Tafel bei Aktionen wie „Kauf eins mehr“. Renate Poppe ist bei der Lebenshilfe ehrenamtlich tätig.

Maria Stöhr berichtete von ihrem Engagement bei der Nachbarschaftshilfe und Michaela Nehrlich hat als Tagesmutter eine wichtige Aufgabe gefunden, ebenso Isolde Kummer in der Betreuung psychisch Kranker.

An diesem Abend wird sehr deutlich, dass unsere Gesellschaft ohne Ehrenamt nicht funktionieren würde. Daher hoffen die Träger, dass sich so mancher von dem Engagement ehemaliger Kursabsolventen motivieren, sich selber anzumelden und sich zum nächsten, dem dann 19. Kurs anmelden.

Über die Inhalte und den Ablauf des nächsten Kurses informieren die Verantwortlichen in einem Einführungsabend am Mittwoch, 9. Febraur um 18.30 Uhr.

Kontakt: Bernhard Richter, Telefon (07361) 95620; Marion Santin, Caritas-Zentrum Aalen, Telefon (07361) 8064240.

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