Wie die Stadt Aalener Wirten hilft

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Auch ganz besonders die Wirte haben während der Pandemie mit wirtschaftlichen Einbußen zu kämpfen.
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Stadt erlässt Wirten die Hälfte der Gebühren für die Außengastronomie. Im Juni wird neu entschieden.

Aalen. Auch in diesem Jahr will die Stadt Aalen den durch die Corona-Vorgaben gebeutelten Wirten und Gastronomen helfen: Und so hat die Stadtverwaltung dem Gemeinderatsausschuss Kultur, Bildung und Finanzen (KBFA) am Mittwoch einen Beschlussvorschlag über die Sondernutzungsgebühren für die Außenbewirtschaftung vorgelegt. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr allerdings, in dem die Stadt den Wirten diese Gebühren zu 100 Prozent geschenkt hatte, schlägt sie diesmal lediglich einen Teilverzicht von 50 Prozent vor; das entspricht einem Betrag in Höhe von 23 754 Euro.

Zunächst schien es, als würden sich alle Räte ohne Wenn und Aber für diesen Teilverzicht aussprechen. Inge Birkhold (Zählgemeinschaft Birkhold-Traub) ging dieser Vorschlag aber nicht weit genug. Die Lage in der Gastroszene sei dramatisch, weiß die Inhaberin des Stadthöfles. Darum plädierte sie, in der zweiten Jahreshälfte 2022, abhängig von der weiteren Coronaentwicklung, neu darüber zu entscheiden, ob man den Wirten nicht auch die andere Hälfte der Gebühren erlassen wolle.

Nachdem Petra Pachner (SPD) diesem Vorschlag sofort zugestimmt hatte, erbat sich OB Frederick Brütting eine kurze Abstimmungspause mit Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann. Das Ergebnis: Am 1. Juni soll das Thema erneut zur Abstimmung auf den Tisch. Brütting: „Jetzt verzichten wir erst einmal auf 23 754 Euro. Ob wir dann innerhalb eines Jahres ein zweites Mal auf eine Summe dieser Höhe verzichten, entscheiden wir im Juni.“ Die Räte stimmten diesem Vorschlag einhellig zu. 

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