Wie OB Frederick Brütting Weihnachten verbringt

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Die Verabschiedung von Frederick Brütting als Bürgermeistervon Heubach Ende September: Landrat Bläse (rechts) dankt Brütting ebenso wie dessen Ehefrau Yeliz Ayvaz-Brütting und Sohn Ilyas.
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Welches Lied garantiert gesungen wird, auf welche Geschenke er hofft und was für ihn im Mittelpunkt steht.

Aalen

Was das Wichtigste an Weihnachten ist, ist für den Aalener Oberbürgermeister klar: "Die Familie und das Weihnachtsfest als christliches Fest steht bei uns im Mittelpunkt." Den Heiligen Abend verbringen Frederick Brütting, seine Frau Yeliz Ayvaz-Brütting und der sechsjährige Sohn Ilyas mit Brüttings Eltern. Was es zu Essen gibt, weiß der OB noch nicht. "Meine Mutter kocht", sagt er. Gemeinsam singt die Familie Lieder. Eines darf dabei nicht fehlen: "Ich spiele immer 'O du fröhliche' auf dem Akkordeon." Das sei das einzige Stück, das er noch beherrsche. Brüttings Vater, der Religionslehrer ist, sucht eine weihnachtliche Geschichte aus, die er vorliest.

Zur Bescherung werden in der Familie viele Bücher verschenkt, erzählt der OB. Eines hat er sich dieses Jahr im Besonderen gewünscht: ein Buch über den Jugendstil. Schließlich sei er nun in der Stiftung Schloss Fachsenfeld aktiv. Im Schloss gibt es eine Jugendstil-Bibliothek. Daher möchte sich Brütting in das Thema einlesen. Außerdem ist er sich sicher, dass er Socken geschenkt bekommt. Denn die bekommt er jedes Jahr. Brütting ist Christ, seine Frau Muslima. Sohn Ilyas bekommt daher nicht nur zu Weihnachten Geschenke, sondern auch zu Bayram, dem Fest das Muslime am Ende des Fastenmonats Ramadan feiern. "Klare Win-Win-Situation für ihn", hatte Brütting dazu früher einmal bemerkt. Zurück zum Heiligen Abend: "Wir nehmen uns jedes Jahr vor, in die Kirche zu gehen", sagt der OB. "Manchmal klappt es, manchmal nicht." Wenn es klappt, dann gehen sein Vater, sein Sohn und er gemeinsam in die Kirche.

Den ersten Weihnachtsfeiertag verbringt die Familie mit Brüttings Schwiegereltern. Auf die Frage, was dann auf dem Programm steht, sagt der OB: "essen!" und lacht. Was es gibt, weiß er noch nicht, da lässt er sich überraschen. Miteinander zu sprechen und einfach Zeit miteinander zu verbringen, sei ebenso ein wichtiger Teil des Festes. Und da immer viele Bücher unter den Geschenken seien, sagt der OB, würde deren Lektüre dann meist später am ersten Weihnachtsfeiertag beginnen.

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