Wie St. Martin coronagerecht gefeiert wurde

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Die Jugendkapelle umrahmte die Veranstaltung am Limesmuseum.
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Wie das Martinsfest am Aalener Limesmuseum und in Wasseralfingen an drei Stationen begangen wurde.

Aalen
Am Donnerstag wurde nach einem Jahr Pause wieder das Martinsfest an zwei Orten in Aalen gefeiert. In Aalen fand die Feier im Außenbereich des Limesmuseums statt, in Wasseralfingen an drei Stationen als St. Martin „To Go“.
„Dieses Ambiente ist zu mehr als hundert Prozent passend“, sagte Kulturamtsleiter Dr. Roland Schurig. Ans Limesmuseum war die Veranstaltung verlagert worden, weil sie unter Pandemievorschriften einfacher beziehungsweise überhaupt auszurichten gewesen sei.
Prompt bildete sich am Eingang eine lange Schlange, weshalb es auch später losging. Aber das Kastellgelände bot auch das richtige Ambiente für das Schauspiel vor rund 300 Besuchern, über die Hälfte Kinder, viele mit Laternen. Pfarrer Bernhard Richter mahnte den Willen zum Teilen an „bei dem vielen Elend in Deutschland und überall auf der Welt“. Nina Bähring gab den römischen Soldaten Martin, Verena Steinert einen begleitenden Soldaten, beide vom Reitverein Aalen, Michael Pfitzner spielte den Bettler. Eindrucksvoll lasen mehrere Personen die Dialoge und die Geschichte, die Jugendkapelle unter Leitung von Daniela Müller umrahmte die Veranstaltung. Tenor von Dr. Schurig und Richter: „Das könnte weiter hier stattfinden.“
Bereits zuvor war die Geschichte in Wasseralfingen vorgestellt worden. Dieses Mal wurde an drei Stationen gespielt. Zu Beginn am Alten Kirchle erzählte Peter Maier als Martin seine Geschichte den anwesenden Kindern und Erwachsenen. An Station zwei an der Weitbrechtschule wurde der Teil dargestellt, als Martin von den Gänsen im Versteck gefunden und doch zum Bischof gewählt wurde. Die Gänsemagd war Jutta Schaff. An der St. Stephanus-Kirche stellte Markus Kreuzle das Leben des Bischofs Martin vor. Überall wurde auf Abstände geachtet, am Limesmuseum war zutritt nur nach 3G-Regel möglich.

Martin teilt seinen Mantel mit dem frierenden Bettler.

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