Fage der Woche

Wie stehen Sie zur Zeitumstellung?

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Zwei Mal im Jahr wird an der Uhr gedreht – sind Sie dafür oder dagegen?
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In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren wieder auf Winterzeit umgestellt. Wie stehen Sie zum Zeit-Umstellen? Haben Sie einen Trick, mit dem Sie sich merken, in welche Richtung der Zeiger muss? Und: Was fangen Sie mit der „geschenkten“ Sonntagsstunde an?

Marietta Lang (31), Sachbearbeiterin beim Bundesamt für Migration aus Schwäbisch Gmünd

Marietta Lang

„Mir wäre es lieber, wenn sie nicht mehr umstellen würden. Meine Kinder und mich bringt das schon aus dem Konzept. Ich hab‘ da auch kein Problem, wenn es morgens länger dunkel ist. Von mir aus muss man das nicht anpassen. Das Umstellen ist kein Problem. Die sozialen Medien helfen da ja auch. Eine Stunde mehr schlafen wäre erholsam am Sonntag. Mal sehen, ob die Kinder das auch so sehen...“

Marietta Lang

Sabine Staffen (70) Psychotherapeutin im Ruhestand aus Aalen

Sabine Staffen

„Das ist gut, wenn die Uhr umgestellt wird. Ich genieße das im Sommer sehr, wenn es abends länger hell ist. Dann sind die Tage einfach anders strukturiert. Wenn man morgens im Dunkeln zur Arbeit muss und abends im Dunkeln zurückkommt, ist das schon furchtbar. Aber darauf hat die Uhrumstellung auch nur bedingt Einfluss. Das ist bei uns eben so im Winter. Durch die Funkuhren ist das Umstellen kein Problem.“

Sabine Staffen

Alexej Wergunow (34), Unternehmer aus Moskau

Alexej Wergunow

„Ich bin dafür, dass man das sein lässt mit der Uhrumstellung. Bei uns in Russland gibt es das seit 2014 nicht mehr und ich merke keinen Unterschied. Es ist ja angeblich auch erwiesen, dass die Umstellung keinen Nutzen bringt. Wie man das mit der Uhr macht, merke ich mir an dem Bild, dass ich Frühling bei den Cafés die Stühle raus geräumt werden und im Herbst wieder zurück. Ausschlafen geht am Sonntag leider nicht. Ich muss Kofferpacken.“

Alexej Wergunow

Sebastian Müller (29), Angestellter im öffentlichen Dienst aus Aalen

Sebastian Müller

 „Ich finde, dass man die Winterzeit kann. Eigentlich hatte die EU das doch auch mal beschlossen. Das Umstellen ist für den Körper eine Belastung und es dauert immer, bis sich alles wieder eingependelt hat. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Energieersparnis, die ja damals bei der Einführung das Ziel war, nicht relevant ist. Gut ist, dass sie das am Wochenende machen. In welche Richtung man den Zeiger verstellen muss, merke ich mir mit diesem Spruch mit den Gartenstühlen, die im Herbst zurück geräumt werden. Die Stunde mehr werde ich mit Schlafen nutzen.“

Sebastian Müller

Maximilian Grieser (16), Auszubildender aus Ebnat

Maximilian Grieser

„Die Zeitumstellung ist unnötig. Das braucht man einfach nicht. Es macht für mich keinen Sinn, dass es laut Uhrzeit später heller wird im Frühling. Aber es ist unangenehm, wenn sich einfach alles verschiebt, zum Beispiel auch bei der Arbeit. Wenn man später anfangen kann, verschiebt sich auch der Feierabend nach hinten. Die Umstellung selbst ist unproblematisch. Das macht ja das Handy automatisch. Was ich mit der Stunde mehr am Sonntag mache? Länger schlafen! Ganz klar.“

Maximilian Grieser

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