Wie weit die Sommereule fliegt

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Kurs 2021 mit den "Sommereulen".

Schöne Tage für interessierte Schüler bi der Modellfluggruppe Ostalb.

Aalen. Corona hat die Freizeitaktivitäten der Schüler entscheidend eingeschränkt. „Da müssen wir etwas tun“, darüber waren sich der Luftsport–Landesverband als Sponsor, die Zukunftsakademie als Organisator und die Modellfluggruppe Ostalb als Veranstalter einig. Und so fand in der vergangenen Woche ein viertägiges Jugendcamp auf dem Elchinger Modellflugplatz statt.

Vier abwechslungsreiche Tage standen vor den Teilnehmern, die mit einem Corona-Selbsttest eingeleitet wurden.

Begonnen wurde mit dem Bau eines einfachen Wurfgleiters, an dem die Teilnehmer aber viel über Flugphysik lernen konnten. Und schnell wurde verstanden: Wer die Naturgesetze am besten umsetzen kann, fliegt auch im anschließenden Wettbewerb am weitesten.

So flogen die kleinen Modelle sehr schnell mehr als 50 Meter bei jedem Wurf. Und da sie immer wieder geholt werden mussten, wurde schnell klar, warum es Flugmodellsport heißt.

Natürlich wurde in den vier Tagen auch ein „richtiges“ Flugzeug aus Balsaholz gebaut – die Sommereule. Dieses Modell ist eine spezielle Entwicklung für die Jugendarbeit, das die Ansprüche an die handwerklichen Fähigkeiten bewusst niedrig hält. Und wenn es trotzdem noch zu Problemen kam, konnten sie dank der Anwesenheit von erfahrenen Vereinsmitgliedern schnell ausgeräumt werden. Interessanter kann Handwerk und Technik fast nicht vermittelt werden.

Zwei Tage lang musste der Kurs nach zwei Tagen unterbrochen werden, da das Wetter nicht mitspielte, konnte dann aber erfolgreich abgeschlossen werden.

Alle Teilnehmer legten das bundeseinheitliche Modellflugabzeichens ab, in Bronze oder in Silber.

Bau der "Sommereule"
Hier wird erklärt, wie ein RC-Modell funktioniert.

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