Wird der Greutplatz beschrankt?

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Auf Höhe der Ulrich-Pfeifle-Halle könnte künftig eine Schrankenanlage für Unbefugte in den Abend- und Nachtstunden die Zufahrt auf den Greutplatz verhindern. Die Entscheidung fällt an diesem Mittwoch im Gemeinderatsausschuss.
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Anwohner des Festplatzes leiden immer wieder unter lautstarkem Feiern und nächtlichem Motorendröhnen. Die Stadt Aalen will jetzt rigoros einschreiten.

Aalen

Jetzt soll endlich Schluss sein mit den nächtlichen Ruhestörungen auf dem Aalener Greutplatz. An diesem Mittwoch wird die Aalener Stadtverwaltung den Mitgliedern des Gemeinderatsausschusses für Kultur, Bildung und Finanzen (KBFA) einen Beschlussvorschlag auf den Tisch legen: Wenn die Mehrheit zustimmt, wird die Stadt eine Schrankenanlage an der Zufahrt installieren lassen.

Eigentlich sollte die Schranke bereits im Herbst vergangenen Jahres montiert werden. „Das Vorhaben musste aber coronabedingt zurückgestellt werden, nachdem die Ulrich-Pfeifle-Halle als Fieber-, Test- und Impfzentrum genutzt wurde und der Greutplatz sich in ein Drive-In-Testzentrum verwandelte“, informiert die städtische Pressesprecherin Karin Haisch auf Anfrage.

Denn das Problem ist latent und besteht schon seit Jahren: Seit längerem und immer wieder beschwert sich die Anwohnerschaft im Greut wegen nächtlicher Ruhestörung bei der Aalener Stadtverwaltung. Laut Haisch berichten die Anwohner von lautstarkem Feiern auf dem Platz, von nächtlich aufheulenden Automotoren, die auf illegale Rennen auf dem Greutplatz schließen lassen. „Unsere Mitarbeiter vom gemeindlichen Vollzugsdienst haben regelmäßig den Platz bestreift und auch die Polizei war immer wieder vor Ort“, berichtet Haisch.

Doch für die renitenten Zeitgenossen braucht es anscheinend eine rigorose Maßnahme. „Die neue Schranke soll automatisch funktionieren und nachts die Zufahrt auf den Greutplatz verhindern“, berichtet Haisch.

Damit der Festplatz weiterhin als Parkplatz genutzt werden kann, wird die Ausfahrt aus dem Gelände weiterhin jederzeit – also auch nachts – möglich sein, heißt es seitens der Stadtverwaltung.

Übrigens: Von der rückwärtigen Seite, also vom Nordwesten her, ist der Greutplatz bereits seit Anfang dieses Jahres nicht mehr uneingeschränkt befahrbar. Denn dort wurde bereits eine manuelle Schrankenanlage angebracht.

Wenn die Ratsmehrheit an diesem Mittwoch zustimmt, wird die Schrankenanlage auf Höhe des Sportlereingangs der Ulrich-Pfeifle-Halle installiert. Kosten: 105 500 Euro.

Auch die Polizei war immer wieder vor Ort.“

Karin Haisch, Stadtsprecherin
Die rückseitige Zufahrt auf den Greutplatz wird bereits seit Anfang dieses Jahres mit einer Schranke geregelt.

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