Wo sich im Advent in Aalen 36 Türen öffnen

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Freuen sich auf die Adventszeit mit der Aktion "Lebendiger Adventskalender" in Aalen. Im Bild von links: Pfarrer Bernhard Richter, Sabine Weinbrenner, Christine Krauth und Pfarrerin Caroline Bender.
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An diesem Donnerstag, 1. Dezember, startet um 18 Uhr der 10. Aalener „Lebendige Adventskalender“ am evangelischen Gemeindehaus am Torplatz. Ein Angebot an 24 Tagen quer durch die Stadt.

Aalen

Gemeinsam den Advent feiern – vor einem Haus, vor einer Garage oder auf einem Platz, erleuchtet von Kerzen oder Fackeln. Wo sich Gäste eingefunden habe, um zu singen und eine Geschichte zu hören, um sich darauf vorzubereiten, dass Gott Mensch geworden ist in Jesus Christus. Auch in diesem Jahr startet sie wieder, die Aktion „Lebendiger Adventskalender“, an diesem Donnerstag, 1. Dezember, um  18 Uhr am evangelischen Gemeindehaus in der Friedhofstraße. „Es ist der 10. lebendige Adventskalender und damit ein kleines Jubiläum“, freut sich Pfarrer Bernhard Richter.

2013 hat alles begonnen, damals in der Triumphstadt. Aus dem Team der Kinderkirche um Sabine Weinbrenner kam der Impuls zur Initiative. Aus einem feinen Keimling der evangelischen Kirchengemeinde ist heute ein fester Brauch entstanden. So wird zwischen dem 1. und 24. Dezember der Adventskalender an 36 verschiedenen Orten lebendig, für Jung und Alt, egal von welcher Konfession, quer durch die Stadt. „An manchen Tagen öffnen sich die Türen gleich an drei verschiedenen Orten“, so Christine Krauth. Da spüre man, die Menschen wollen wieder zusammen kommen, ergänzt Pfarrer Richter.

Vorgärten und öffentliche Plätze

Auftakt ist am evangelischen Gemeindehaus. Dort werden Kerzen für die verschiedenen Quartiere entzündet und entsendet. Am 24. Dezember öffnen sich die letzte Adventstüre – die zur Stadtkirche oder die aller Gotteshäuser. Dazwischen liegen Stationen in privaten Vorgärten ebenso wie an öffentlichen Plätzen – beim Christushaus in Waldhausen, am Georg-Elser-Platz am Stadtoval, beim Treffpunkt Rötenberg oder dem Hospiz des Samariterstifts in Ebnat.

So wird gefeiert

Gefeiert wird mit Liedern, mit Geschichten, einem Psalm, mit Gebäck und Punsch. Oft musizieren Kinder mit. „Die Gastgeber suchen sich zwei oder drei Lieder aus einem Liedbüchlein aus“, ergänzt Pfarrerin Caroline Bender die kleine Liturgie und spricht von Ruhe, vom Innehalten und von Besinnlichkeit.

Neue und treue Gäste

Sabine Weinbrenner ist auch die niederschwellige Zusammenkunft daran sehr wichtig. „Es kommen Leute aus der ganzen Nachbarschaft, die man bis dahin oft nicht kennt“, freut sie sich und erinnert an eine Katholikin, die einige Jahre den „lebendigen Advent“ bei Weinbrenners von ihrem Wohnzimmerfenster aus beobachtet hat, ehe sie selbst teilgenommen hat. Manche sind aber auch schon seit neun Jahren dabei“, ist sich Christine Krauth ganz sicher.

Das sollten Sie über den Adventskalender wissen

Der „Lebendige  Adventskalender“ ist 1995 aus vielen Initiativen entstanden. Lebendig wird er durch Gastgeber und Gäste, die sich vor Fenstern, Türen, Garagen oder Carports treffen. Sie singen, hören Geschichten, beten, erfahren Segensworte. Meist dauern die Treffen 20 bis 30 Minuten. Die Aktion soll niederschwellig sein; niemand muss beten oder singen. Man kann einfach nur dabei sein.Die Adressen, wo der lebendige Advent an welchem Tag ist, finden Sie im SchwäPo-Veranstaltungskalender.

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