Wörner: Lassen Sie die Rehkitze in der Wiese liegen

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Jochen Wörner mit einem Rehkitz, das er in einer Wiese vor der Mahd gerettet hat. Anwohner hatten das vermeintliche Muttertier öfters dort beobachtet.

Der Jagdpächter aus Unterrombach gibt Verhaltenstipps bei Spaziergängen im Frühling in der Natur.

Aalen-Unterrombach

Heute hatten wir in unserem Revier Aalen-Unterrombach – direkt beim Wohngebiet Steinertgasse – ein schönes Erlebnis. Nachdem wir von Anwohnern auf eine dort regelmäßig zu beobachtende Geiß, ein weibliches erwachsenes Reh, aufmerksam gemacht wurden und vom Landwirt über die anstehende Mahd der Wiese informiert waren, konnten wir mit einem kleinen Suchtrupp ein wenige Tage altes Rehkitz finden und retten", berichtet Jagdpächter Jochen Wörner der Redaktion.

Anschließend habe man das Kitz in sicherer Entfernung ausgesetzt, wo es von dem Muttertier wiedergefunden werden könne. Jochen Wörner: "Das kleine Kitz hatte Glück, es wäre sonst dem sicheren Mähtod zum Opfer gefallen."

Meistens sei es sehr schwierig, im Gras liegende Rehkitze zu finden, die sich bei Gefahr durch Landmaschinen ducken, also verstecken und nicht flüchten. Gerade diese Tatsache verbindet er mit einem Appell an alle Spaziergänger: "Bleiben Sie auf den Wegen, halten Sie Ihre Hunde an der Leine und lassen Sie vermeintlich verwaiste Rehkitze liegen." Die Rehgeiß, also das Muttertier, komme regelmäßig zurück oder sei in der Nähe.

Dennoch sollte man anschließend den zuständigen Jagdpächter oder den Landwirt informieren, rät Wörner, Jagdpächter des Reviers Aalen V – Unterrombach.

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