Wohl kein regulärer Badebetrieb dieses Jahr

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Im Spieselbad in Wasseralfingen wird noch saniert. Das Foto zeigt Mitglieder des Ortschaftsrats bei einer Besichtigung.
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Bäder in Aalen dürfen wie alle in Baden-Württemberg ab dem 6. Juni öffnen. Doch es gibt Unwägbarkeiten.

Aalen. Die Sommertage kommen, doch die Freibäder und Hallenbäder sind – zumindest für die Allgemeinheit – noch geschlossen. Doch vielleicht nicht mehr lange. Wie die Landesregierung mitteilte, dürfen die Bäder ab dem 6. Juni auch wieder für den Breitensport öffnen. Allerdings unter Einhaltung von Hygienevorschriften. Was das Land konkret verlangt, das ist bislang noch nicht klar.

In Aalen betreiben die Stadtwerke die Bäder. Dort ist man vorbereitet auf die Öffnung, wenngleich sich aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen und Auflagen bereits jetzt schon abzeichne, "dass ein regulärer Badebetrieb in der Badesaison 2020 nicht möglich sein wird". teilt Stadtwerke-Sprecher Igor Dimitrijoski mit.

Wie jedes Jahr wurden in den Bädern in Aalen die "Auswinterungsarbeiten durchgeführt", heißt es von Seiten der Stadtwerke. Obwohl die Stadtwerke lange nicht den genauen Termin für eine Wiedereröffnung kannten, seien die Arbeiten "in den Freibädern im Hirschbach und in Unterrombach bereits in vollem Gange und weitestgehend" abgeschlossen. "Kleine Restarbeiten" seien noch offen.

Im Freibad Spiesel herrsche wegen der Sanierungsarbeiten eine besondere Situation – doch auch dort seien die Arbeiten bereits weit fortgeschritten.

Doch werden die Aalener Bäder ab dem kommenden Samstag, 6. Juni, auch wirklich öffnen? Bis jetzt sei eine Öffnung nur möglich, wenn die vorgegeben Hygienevorschriften "zweifelsfrei eingehalten werden", teilen die Stadtwerke dazu mit. Der Gesundheitsschutz habe höchste Priorität und sei durch den Betreiber zu gewährleisten. Die Stadtwerke Aalen stehen daher "in intensivem Austausch mit allen Beteiligten und prüfen, ob und inwieweit mögliche Auflagen umgesetzt werden können".

Konzept in Arbeit

Unabhängig von den noch unbekannten Auflagen seien "noch weitere Punkte offen". So sei eine Öffnung zum aktuellen Stand mit weitreichenden Auflagen und begrenzten Gästezahlen "mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen für den Betreiber verbunden".

Die Stadtwerke Aalen arbeiteten an einem Konzept, "um allen Fragen gerecht zu werden und sinnvolle Lösungen anzubieten". Konkrete Maßnahmen könnten aber erst nach Bekanntgabe der Auflagen durch die Landesregierung festgelegt werden. Die Stadtwerke Aalen wollen dann zeitnah informieren.

Die Stadtwerke Aalen betreiben im Stadtgebiet Aalen unter anderem die Limes-Thermen Aalen, das städtische Hallenbad in Aalen sowie die drei Freibäder Hirschbach, Spiesel und Unterrombach.

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