Wunsch: eine Bank auf dem Weg zur Hütte

  • Weitere
    schließen
+
-

Wer zur Engadinhütte will, hat keine Sitzgelegenheit – bislang.

Aalen-Röthardt. Der Wanderparkplatz Röthardt, gleich oberhalb des Dorfes gelegen, ist die Basis für vielerlei Unternehmungen in der Natur. Die allermeisten Menschen starten zu Fuß von dort. Ob nun über den steilen Zickzackweg hoch zum Braunenbäumle und womöglich in weitem Umkreis wieder zurück, oder nur hoch bis zum Naturfreundehaus Braunenberg und wieder runter.

In Richtung Nordosten führt ein asphaltierter Weg in Richtung Attenhofen oder Fürsitz. Den nimmt unter die Sohlen, wer nur bis zur Engadinhütte gehen will, die im Volksmund auch Jakobshütte genannt wird. Unter den Fußgängern sind durchaus auch einige, die einen Rollwagen vor sich herschieben, denn dort gibt es praktisch kaum eine Steigung. "Gerade für diese Menschen gibt es auf der ganzen Strecke keine Ruhebank", schreibt eine Joggerin aus Wasseralfingen die dies beobachtet hat, der Redaktion.

Die Sprecherin der Stadtverwaltung Aalen, Karin Haisch, berichtet auf Anfrage, die Stadt habe vergangenes Jahr in der Nähe zur Abzweigung zur Engadinhütte eine Ruhebank aufstellen lassen. Im Rahmen des "Bank-Programms" der Stadt werden Sitzmöglichkeiten laufend ergänzt. Leider sei es aus Platzgründen oder wegen der Geländeverhältnisse nicht immer möglich, eine Sitzbank aufzustellen, so Karin Haisch. Gerade auch diese Sitzbank sei mit einem Gehwagen nicht zugänglich, antwortet die Joggerin, die anregt, es könnten doch eventuell Sponsoren Ruhebänke finanzieren.

Nun ist Geld das eine, der Platz tatsächlich das andere. Und am Geld fehlt es nicht unbedingt. "Wir haben dafür ein Budget von 40 000 Euro im Jahr", berichtet Andrea Hatam, Ortsvorsteherin von Wasseralfingen. Auf der fraglichen Strecke sei ein Teil auf Wasseralfinger, der andere auf Hofener Gemarkung. Viele Grundstücke seien in Privatbesitz. Dennoch gebe es einige Stellen, an denen Bänke aufgestellt werden könnten.

Sie werde sich die Örtlichkeiten ansehen, denn diese Idee finde sie gut, sagt die Wasseralfingerin Andrea Hatam. Und sie werde auch ihren Hofener Kollegen Christian Wanner darauf ansprechen.

Ein schöner Weg – es fehlt nur noch ein Bänkle, um eine Pause einzulegen, berichtet eine Joggerin. Jetzt tut sich wohl etwas.

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL