Zeiss: 600 neue Jobs für Oberkochen

  • Weitere
    schließen
  • schließen

Zeiss erreicht mehr als sechs Milliarden Euro Umsatz. Covid-Krise machte Aalener Standort zu schaffen.

Aalen. Der Oberkochener Zeiss-Konzern hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 gut entwickelt. Zwar sank der Umsatz um zwei Prozent, dank der Halbleitersparte SMT konnte der Konzern die Auswirkungen der Corona-Pandemie kompensieren. Der Zeiss-Vision-Care-Standort in Aalen war stärker von der Krise betroffen. Dort fertigen mehr als 1000 Menschen unter anderem Brillengläser. Der Umsatz der Sparte "Consumer Markets", zu der der Standort gehört, sank um neun Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der Grund: In Europa mussten Optiker in Folge der Lockdowns schließen mussten, entsprechend weniger Brillengläser und auch optische Systeme setzte Zeiss ab. In der Folge habe sich das Geschäft wieder erholt. "Das gute Niveau konnte die Covid-Delle allerdings nicht mehr ausgleichen", erklärt Zeiss-Finanzvorstand Christian Müller. Am Standort gab während des Jahres auch Kurzarbeit. Im gesamten Konzern waren 2020 im Schnitt rund 17 Prozent der Mitarbeiter davon betroffen, so Müller.

Weiteres zur Bilanz und warum Zeiss in Oberkochen 600 neue Arbeitsplätze schaffen will:

Zurück zur Übersicht: Stadt Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL