Zeitung: mehr als ein Stück Papier

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Eigentlich sollten die Kinder der Kita Greut die Gäste begleiten, doch dann wurde ein Corona-Verdachtsfall in der Einrichtung bekannt.

Forscher sein für einen Tag. Das ist ab sofort dank des Teams des Explorhinos möglich. Einen Monat lang gibt es nun spannende Experimente zum Thema: „Papier, das fetzt!“

Aalen. Der Startschuss für die Forscherrallye ist gefallen: Aufgrund von der Pandemie kann der „Tag der kleinen Forscher“ – ein bundesweiter Mitmachtag für alle Forschungsbegeisterte, der von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ organisiert wird – nicht wie geplant veranstaltet werden. Deshalb hat sich das Team des Explorhinos Aktionen für alle jungen Forscher und Forscherinnen ausgedacht. Geforscht wird dabei in Form einer Rallye. Unter dem Motto „Papier – das fetzt!“ warten auf einer fünf Kilometer langen Wegstrecke vielfältige Aufgaben, die per QR-Code abgerufen und vor Ort durchgeführt werden können. Wer mitmachen möchte, sollte das eigene oder ein ausgeliehenes Smartphone oder Tablet von Mama oder Papa mitbringen. 

Eigentlich sollten die Kinder der Kita Greut die Gäste begleiten, doch dann wurde ein Corona-Verdachtsfall in der Einrichtung bekannt.

Zum Start der Rallye hatte das Explorhino eine kleine Auftaktveranstaltung organisiert, zu der Partnerinnen und Partner der Rallye sowie Politikerinnen und Politiker eingeladen waren. Geplant war, dass die Kinder der Kita im Greut mit den Gästen die Strecke ablaufen, jedoch musste dies aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls kurzfristig abgesagt werden.

Das hat die SchwäPo mit der Aktion zu tun: Auch die Schwäbische Post hat für alle jungen Forscher und Forscherinnen eine Station organisiert. Welche Aufgabe es dort zu erledigen gibt und was ein Stück Zeitung damit zu tun hat, erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Station Nummer acht an der Ecke Hüttfeldstraße am Eingang zur Schillerhöhe. Die Aufgabe wird in Form eines kurzen Videos von Chefredakteur Lars Reckermann erklärt.

Eigentlich sollten die Kinder der Kita Greut die Gäste begleiten, doch dann wurde ein Corona-Verdachtsfall in der Einrichtung bekannt.

So geht's: Insgesamt gibt es 14 Stationen. Los geht es am Stadtgarten mit der ersten Station. Die Stationen führen einmal quer durch Aalen bis zum Explorhino und wieder zurück zum Hauptbahnhof, der dann als letzte Station fungiert.

Die erste Herausforderung startet schon vor der ersten Aufgabe, denn die QR-Codes müssen gefunden werden. Dabei hilft aber die Karte des Explorhinos, auf der alle Stationen eingezeichnet wurden. Um die einzelnen Aufgaben erledigen zu können, werden Alltagsgegenstände benötigt, die auf der Website des Explorhinos aufgelistet sind. 

Der Zeitraum: Die Rallye muss nicht an einem Tag gemacht werden, sondern es kann beliebig oft pausiert werden. Die Stationen sind bis zum 23. Juli verfügbar. Während der Rallye sind alle Teilnehmenden angewiesen, sich an die Corona-Maßnahmen zu halten und anfallenden Müll ordnungsgemäß zu entsorgen. 

Das Explorhino freut sich über Fotos und Videos von den Teilnehmenden, die auf der Website 
www.explorhino.de/tag-der-kleinen-forscher hochgeladen werden können.  Von Julia Maier

Fünf Kilometer, 14 Stationen 

Alle sind eingeladen, sich an der Forscher-Rallye zum Motto „Papier – das fetzt!“zu beteiligen. Auf einer fünf Kilometer langen Strecke sind an 14 Standorten QR-Codes auf kleinen Metalltafeln angebracht, hinter denen sich Videofilme oder bebilderte Anleitungen mit Forscheraufgaben verstecken. Am Freitag, 23. Juli, wird um 10 Uhr die Abschlussveranstaltung als Livestream auf dem Explorhino-YouTube-Kanal übertragen. 

*Im SchwäPo-Bericht über den Tag der kleinen Forscher am Explorhino und die Forscher-Rallye an fünf Stationen war ein Fehler. Im Text war davon die Rede, dass die Kinder der Kita im Greut wegen eines Corona-Falles nicht an der Rallye teilgenommen haben. Tatsächlich hat es sich dabei lediglich um einen – bislang unbestätigten – Corona-Verdachtsfall gehandelt. Die Kinder sind zwar nicht zur offiziellen Eröffnung erschienen, haben aber an der Rallye anschließend teilnehmen können. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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