Zentrum für Kinder: Aalen ist dabei

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Entstehen soll das Kinder- und Bildungszentrum in Dewangen.

In Dewangen soll mit Geld vom Land der Aufbau eines Kinderbildungszentrums angeschoben werden.

Aalen. Das Land Baden-Württemberg fördert landesweit 19 ausgewählte Standorte, die ein Kinderbildungszentrum aufbauen möchten. Aalen ist einer dieser Standorte.

In seiner Sitzung am 24. Juni hatte der Gemeinderat einstimmig beschlossen, sich für eine Förderung zu bewerben. Entstehen soll das Kinder- und Bildungszentrum in Dewangen.

Kita und Grundschule arbeiten dabei auf einem gemeinsamen Gelände eng zusammen, um Kindern einen optimalen Übergang in die Schule zu ermöglichen und so die Bildungschancen zu verbessern. Das Programm Kinderbildungszentren BW wird koordiniert von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und gefördert durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.

Innovative Bildung: „Wir freuen uns sehr über das große, landesweite Interesse an dieser Modellförderung. Die ausgewählten Standorte haben bereits in ihrer Bewerbung gezeigt, dass sie sich mit großem Engagement, guten Ideen und viel Herzblut zu Kinderbildungszentren weiterentwickeln möchten“, heißt es in einer Pressemitteilung von Kultusministerin Theresa Schopper. Sie fügt an: „Nun kann es losgehen – und wir sind gespannt, welche innovativen Bildungskonzepte im Rahmen dieses Programms für unsere Kleinsten entstehen.“

Städte oder Gemeinden konnten sich als Kita-Träger gemeinsam mit Schulträgern bewerben und wurden dann anhand verschiedener Kriterien – wie Trägervielfalt, Proportion zwischen städtischen und ländlichen Einrichtungen sowie Ziele und Maßnahmen der geplanten Weiterentwicklung – ausgesucht. Die ausgewählten Modellstandorte sind über ganz Baden-Württemberg verteilt.


Das Konzept: In jedem Kinderbildungszentrum sind mehrere Bildungsinstitutionen einer Gemeinde oder eines Stadtteils vereint. Kindertageseinrichtung(en) und Grundschule erarbeiten ein gemeinsames Bildungskonzept und nutzen gemeinsame Flächen wie Spielplatz oder Turnhalle. Auch Bildungsangebote für Familien sollen hier gebündelt werden.

Geld für den Anschub: Die Modellstandorte erhalten eine Anschubförderung über einen Zeitraum von zwei Jahren von bis zu 200 000 Euro pro Jahr.bea

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