Zubringer ist und bleibt großes Thema

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Unterkochener fordern offene Karten und deutliche Worte, was den Albaufstieg anbelangt.

Aalen. Beim Sommergespräch der Bürgerinitiative (BI) Albaufstieg/Südzubringer standen die möglichen und unterschiedlichen politischen Aussagen für einen Auto-Zubringer von der Tallage B 19 bis zur Autobahn A 7 im Mittelpunkt des Gesprächs.

Immer wieder fragten sich dabei die jahrelangen Mitstreiter Karl Maier und Guntram Kottwitz, wo der politische Wille für einen ortsentfernten Autobahnzubringer bleibt, damit endlich eine Entlastung der Bürgerschaft von Unterkochen kommt. „Man hat den Eindruck, dass bei den politischen Entscheidungsträgern vor Ort, im Land und Bund die Ohren taub sind“, so die Nachricht der BI.

Zu dieser Beurteilung und Wertung komme man, wenn man die täglichen Verkehrslawinen betrachte. Bereits vor zehn Jahren waren es täglich über 14 000 Fahrzeuge, davon über 1800 Lastwagen, 350 Busse, die auf der Ebnater Steige L 1084 fuhren.

Und der Gutachter Dr. Brenner sagte in seinem Gutachten, dass bei einem dreispurigen Ausbau der Ebnater Steige es zu 30 Prozent mehr Verkehr führen werde. Auch der vierspurige Ausbau von Essingen nach Aalen werde eine Zunahme von 38 000 bis 40 000 Fahrzeuge auslösen.

Von den Anwohnern der Ebnater Steige und Aalener Straße wurde harsche Kritik darüber laut, dass immer mehr LKW über 7,5 Tonnen trotz Verbotsschilderung die Ebnater Steige talwärts fahren.

Harsche Kritik wurde gerade in Richtung OB laut, der doch erklärte, dass wenn ein Albaufstieg komme, dann müsse er durch Unterkochen führen.

Die BI erwartet schnellstmöglich, dass die Karten von der Region vor Ort, dem Land und Bund offen und nachvollziehbar auf den Tisch gelegt werden. Das Gleiche gilt auch uneingeschränkt, so die Sprecher der BI Karl Maier und Guntram Kottwitz für den Beschluss zum „Großkreisel Bau“ am Fuße der L 1084 Ebnater Steige.

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