Zukunft der Limesthermen: Albrecht sieht die Stadt Aalen in der Pflicht

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In der Gemeinderatssitzung am 17. Februar soll über die Zukunft der Limesthermen beraten werden. Jetzt hat Claus Albrecht für die FW-Fraktion einen Haushaltsantrag zur "dringlichst anstehenden Sanierung" der Thermen nachgereicht.
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Claus Albrecht (FW) reicht Haushaltsantrag in flammender Rede nach.

Aalen. Die Zukunft der Limesthermen treibt auch die Gemeinderatsfraktion der Freien Wähler um. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ reichte Claus Albrecht am Donnerstag in öffentlicher Sitzung des Bauausschusses einen Haushaltsantrag nach. Er fordert für die Weiterentwicklung und Vertiefung der Studie des Bäderbeauftragten Studer zur dringlichst anstehenden Sanierung der Limesthermen, eine erste Rate in Höhe von 100 000 Euro in den Haushalt 2022 einzustellen. In den Folgejahren seien in der mittelfristigen Finanzplanung entsprechende Sanierungsbeiträge bereitzustellen.

Albrecht sieht die Stadt Aalen als Mutterkonzern in der Pflicht. „Wir sprechen von einem Bürgerbad“, erinnerte Albrecht an das Ansinnen der einstigen Wegbereiter der Thermen – Alt-OB Ulrich Pfeifle, Ernst Ackermann (einstiger Stadtkämmerer) und dessen Amtsvorgänger Eduard Obermayer. Denn nur, indem die Bürger als Kommanditisten beteiligt wurden, konnte vor über 40 Jahren die riesige Investition gestemmt werden. Heute seien es noch 1000 Kommanditisten. Albrecht: „Die Bürger haben sich alle darauf verlassen, dass das Geld, das sie der Stadt überlassen haben, zielgerichtet für die Limesthermen eingesetzt wird.“ Demnach müsse die Stadt diesen Bürgern ein Signal geben. „Es können nicht nur die Stadtwerke sein.“ 

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