Stadt verteilt 50 000 Selbsttests

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Corona Selbsttest.

Tägliche Ausgabe für Schülerinnen, Schüler

Aalen. Im Ostalbkreis wurden aufgrund der Inzidenzen von über 200 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner Kitas und Schulen geschlossen. „Das ist bitter für Kinder und Familien. Nun gilt es, alle Kräfte zu mobilisieren, dass wir die Rückkehr in den Präsenz- und Normalbetrieb schaffen. Regelmäßige Testungen in den Schulen und Kitas in der Notbetreuung sind dabei eine wichtige Säule“, so Oberbürgermeister Rentschler

Mitte April, kurz vor Start der geplanten Teststrategie in Schulen und Kitas, ging die dringend erwartete Großlieferung an Test-Kits auf dem Parkplatz des Landratsamtes ein. Das Landratsamt hatte eine Sammelbestellung für den gesamten Landkreis aufgegeben. Der Weitertransport von mehreren für die Stadt Aalen bestimmten Paletten wurde von der städtischen Feuerwehr übernommen. Ziel war das Haus der Jugend, in dem die Stadt das gesamte Testkontingent für ihre Bildungseinrichtungen lagert.

Logistik im Haus der Jugend

Täglich von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 14 bis 15.30 Uhr erfolgt die Ausgabe der Testkontingente für über 70 Bildungseinrichtungen in der Stadt Aalen, vorsortiert von Beschäftigten und Auszubildenden des Haus der Jugend, teilt die Stadt Aalen mit.

Die Selbsttests werden für die Schülerinnen, Schüler und Kinder in der Notbetreuung eingesetzt, die an den Schulen wie auch in den Kindertageseinrichtungen eingerichtet wurde. Weiter erhalten alle städtischen Beschäftigten an Schulen und Kitas Tests für eine zweimalige wöchentliche Selbsttestung.

„Nahezu 17 000 gelieferte Tests werden vom Land finanziert und sind für die Ausgabe an Schüler, Lehrpersonal, Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen und sämtliches städtisches Personal an den Schulen bestimmt“, so die Stadt. Weitere 30 000 Testkits für Kinder in Kindertageseinrichtungen habe die Stadt vorfinanziert, das Land beteiligt sich mit 30 Prozent.

Nach einer Empfehlung des örtlichen Gesundheitsamtes werden für Kinder Antigen-Schnelltests verwendet, mit Probenahme im vorderen Nasenbereich; ein tiefer Abstrich bis in den Rachen sei nicht erforderlich. „Wir beobachten weiter die Entwicklung bei Spuck- oder Speicheltests, die als anwendungsfreundlicher für Kinder angesehen werden“, so der OB.

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