Stadt: Weiterbetrieb der Kita Sonnenhaus sichern

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Symbolfoto

Stadt Aalen nimmt Stellung zur Kündigung der Trägerschaft für die Einrichtung durch die evangelische Kirche.

Aalen. Zum offenen Brief der evangelischen Kirchengemeinde Aalen, in dem die Verantwortlichen ihre Sicht der Geschehnisse rund um die Betriebskündigung der Kita Sonnenhaus schildern, nimmt nun die Stadt Aalen Stellung.

Die Stadt habe nach Bekanntwerden der Entscheidung der evangelischen. Kirchengemeinde, die Trägerschaft der Kita Sonnenhaus zu kündigen, „schnell große Anstrengungen unternommen, um den Weiterbetrieb zu gewährleisten“ und einen „drohenden Betreuungsengpass im Hüttfeld abzuwenden“, heißt es in der Pressemitteilung aus dem Rathaus.

Dabei sei es der Stadtverwaltung in erster Linie darum gegangen, den Eltern und Kindern Sicherheit für die Fortführung des Betreuungsangebots zu geben und auch den pädagogischen Fachkräften eine berufliche Perspektive aufzuzeigen.

Oberbürgermeister Brütting, Bürgermeister Ehrmann und die Leiterin des städtischen Amtes für Soziales, Jugend und Familie, Katja Stark, erklären gemeinsam: „Wir haben Verständnis für die wirtschaftliche Situation der evangelischen Kirchengemeinde und den Wunsch, Kosten einzusparen. Unser Ziel ist der Erhalt der vielfältigen Betreuungsangebote in Aalen, sowohl quantitativ als auch qualitativ.“ Dafür sorge die Stadt „nach Kräften“.

Finanzierung durch die Stadt

So übernehme die Stadt Aalen 97 Prozent der laufenden Betriebskosten der jeweiligen Einrichtungen sowie zusätzlich eine Verwaltungspauschale. Eine Regelung, die seit vielen Jahren für alle Kitaträger, auch die anderen 21 kirchlichen und freien Träger in Aalen, angewandt werde. Damit, so heißt es in der Pressemitteilung, „liegt die Stadt landesweit im oberen Drittel und hebt sich auch von Kita-Verträgen benachbarter Kommunen ab“.

Zuvorderst gelte es nun, Kindern, Eltern und dem Kitapersonal ein verlässliches Angebot über den August 2023 hinaus zu machen. Die Stadt bereite sich auf einen Betriebsübergang vor.

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