„Stadtinfo“ erscheint ab 2023 in der Wochenpost

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Frederick Brütting

Verlagswechsel zum Jahresbeginn nach Neuvergabe von Druck und Vertrieb des städtischen Amtsblatts.

Aalen. Ab Januar erscheint das Amtsblatt der Stadt Aalen im Anzeigenblatt „Wochenpost“ der SDZ Druck und Medien. Wöchentlich am Mittwoch wird die „Stadtinfo“ in der Wochenpost an die Aalener Haushalte geliefert. Die erste Ausgabe erscheint am Mittwoch, 11. Januar 2023. Zum Verlagswechsel hat SchwäPo-Redaktionsleiter Jürgen Steck mit Oberbürgermeister Frederick Brütting gesprochen.

Wie kam es zum Verlagswechsel zur SDZ-Medien GmbH und was sind die Hintergründe?

Frederick Brütting:Als öffentlicher Auftraggeber sind wir verpflichtet, die Leistungen Druck und Vertrieb des städtischen Amtsblatts regelmäßig auszuschreiben. Dies ist im Sommer dieses Jahres der Fall gewesen. Im September hat der Finanzausschuss des Gemeinderats die Vergabe beschlossen. Der Verlag SDZ Druck und Medien hat das günstigste Angebot abgegeben - und den Zuschlag für die Jahre 2023 und 2024 erhalten.

Worauf können sich die Leserinnen und Leser freuen?

Wer sich für Aalen, das Stadtgeschehen und Lokalpolitik interessiert, dem bietet das „Stadtinfo“ eine gute Information. Zudem legen wir großen Wert auf ein gut lesbares und übersichtliches Layout. Im Stadtinfo finden sich Informationen aus der Verwaltung und dem Gemeinderat. Auch den Fraktionen im Gemeinderat bietet das Amtsblatt in einem festgelegten Rahmen eine Plattform für ihre Öffentlichkeitsarbeit. Unsere kommunalpolitischen Themen sind sehr vielfältig. Wir nutzen deshalb die Möglichkeit unmittelbar über unsere Arbeit zu berichten, sie zu erklären und Entscheidungen transparent zu machen. Und auch um Interesse an Kommunalpolitik zu wecken und möglichst große Nähe zu den Bürger*innen zu ermöglichen. Das Stadtinfo ist auch ein Instrument der Bürgerbeteiligung.

Was findet sich auf den wöchentlich fünf bis sechs Seiten an Inhalten? 

Zunächst werden unsere amtlichen Bekanntmachungen – sofern sie nicht online unter www.aalen.de bekanntgemacht werden – eingestellt. Das sind seit Änderung unserer Bekanntmachungssatzung in erster Linie Veröffentlichungen zur Bauleitplanung, wie beispielsweise Bebauungspläne. Die Titelseite widmet sich aktuellen Themen: was gerade im Gemeinderat diskutiert wird, oder auch kulturellen Events oder sportlichen Großereignissen. Die weiteren Seiten werden mit Ankündigungen oder Nachberichten zu Sitzungen und Veranstaltungen gefüllt. Und der Serviceteil ist natürlich auch von Interesse und ergänzt die Infos der Mitteilungsblätter in den Ortsteilen.

Was ändert sich ab dem kommenden Jahr?

Eigentlich ändert sich nur das Trägermedium – das „Stadtinfo“ ist mit der ersten Ausgabe im neuen Jahr, am Mittwoch, 11. Januar 2023 im Anzeigenblatt Wochenpost zu finden. Weiterhin erfolgt die Zustellung in alle Aalener Haushalte kostenlos. Es sei denn, es wird ausdrücklich keine Zustellung gewünscht, das sollte dann am Briefkasten gekennzeichnet werden. Bereits auf der Titelseite der Wochenpost werden rechts oben auf die Themen im Amtsblatt hingewiesen.

An welche Regeln muss sich denn eine Stadtverwaltung bei einem Amtsblatt halten?

Ein Amtsblatt dient in erster Linie dazu, die Bürgerschaft zu unterrichten und amtliche Nachrichten zu veröffentlichen. Wir wollen und dürfen zur redaktionellen Berichterstattung in den Tageszeitungen nicht in Konkurrenz treten. Vielmehr dient das Amtsblatt dazu, zu informieren und Transparenz für Verwaltungshandeln schaffen. Und das ist mir auch wichtig, dass wir zu den Online-Kanälen dieses Print-Produkt haben. Dafür habe ich mich auch im Gemeinderat stark gemacht. So haben alle Generationen die Möglichkeit sich zu informieren.

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