Kommentar Ulrike Wilpert

Starker erster Aufschlag

über den Nachhall des Ostalb-Festivals

Der positive Nachhall des ersten zweitägigen Ostalb-Festivals dauert an. Der erste Aufschlag war stark! Die Ostalb Arena, die Ostalbstadt Aalen, war zwei Tage lang Epizentrum des Festival-Bebens, dessen Schallwellen sich weit in die Region hinein und darüber hinaus ausgebreitet haben. 19 000 Konzertbesucher an zwei Tagen. Das ist eine große Nummer! Zumal für ein Stadion, für eine Stadt, die noch nicht über den herben Imageverlust ihres Fußballvereins hinweg ist. Veranstalter Armin Abele hat mit seinem Team vorgemacht, wie man das Stadion wieder voll bekommt. Wie man Aalen einen Imagegewinn beschert. Denn auf einmal kommen Leute von weither in die Stadt zu Bands und Stars, die sonst nur auf Großstadtbühnen stehen. Sicher. Auch das gehört zu einer Premiere: Dass im sozialen Netz am Tag danach die ersten Kritiken laut werden. Die lange Schlangen vor den Essensständen im Stadion oder einen zu langwierigen Fußweg von den Pendelbussen in die Arena thematisieren. Angesichts eines ansonsten völlig problemfreien und harmonischen Festivals sind das Lappalien, die zwar in die Manöverkritik gehören, aber nicht ins Gewicht fallen. Erbsenzählerei, von der sich der Veranstalter nicht entmutigen lassen darf.

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