Frage der Woche

Starkregen, Unwetter und Überflutungen: Wie sicher fühlen Sie sich?

+
Frage der Woche
  • schließen

Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind die aktuellsten Bundesländer in denen die Naturkatastrophen zugenommen haben. Wir haben Aalener Passanten gefragt, wie sie damit umgehen und worauf sie jetzt besonders achten.

Marisa Waszhiczek (20), Beamtin aus Abtsgmünd:

Marisa Waszhiczek

Ich finde es erschreckend was in den betroffenen Gebieten passiert ist. Doch es ist von mir ziemlich weit weg, da bekommt man das auch nicht wirklich so mit. Ich habe bisher auch noch keine große Angst vor dem, was noch auf uns zu kommen könnte. Ich denke auch, dass so manches verhindert werden könnte, wenn vorneweg mehr berichtet wird und man gewarnt wird.“

Marisa Waszhiczek

Birgit Sindlinger (72), Rentnerin aus Essingen:

Birgit Sindlinger

Mich trifft das Besonders, da auch ich direkt an der Rems wohne. Und daher es auch sein kann, dass das Hochwasser auch bei uns kommt. Man sollte einfach mehr auf die Natur achten. Und gerade solche Warnnachrichten auf das Handy stelle ich mir sehr schwierig vor, vor allem bei den Älteren. Da sind die Sirenen der Feuerwehr von damals, deutlich effektiver.“

Birgit Sindlinger

Peter Brosch (61), Technischer Leiter aus Schechingen:

Peter Brosch

Angst habe ich hier vor dem Hochwasser eigentlich nicht, da ich dann doch sehr weit oben wohne. Dennoch weiß ich wie schlimm, dass in NRW sein muss. Ich war auch beruflich öfters dort und zu sehen, wie es da jetzt aussieht, ist hart. Aber eine Warn-App dafür, halte ich für weniger gut. Da eben nicht alle immer auf das Handy schauen.“

Peter Brosch

Birgit Schelter (42), Zugbegleiterin aus München:

Birgit Schelter

Mir tun die Menschen unglaublich leid, die dieses Hochwasser in NRW und Rheinland-Pfalz miterleben mussten. Plötzlich verliert man alles. Auch mich betrifft diese Situation. Da ich bei der DB arbeite, kommt es dadurch natürlich zu vielen ausfällen. Ob da eine App oder jegliche Warnsignale solche Katastrophen verhindern könnte, das kann ich allerdings nicht sagen.“

Birgit Schelter

Lena Schurr (40), Marketingmanagerin aus Aalen:

Lena Schurr

Wenn man so plötzlich vor dem Nichts steht ist das schrecklich. Es ist schockierend, wenn man die ganzen Nachrichten darüber liest. Doch der Ausmaß, was die Flut hinterlässt merkt man ja dann doch erst jetzt. Das Einzige was man machen kann ist Spenden. Ansonsten hoffe ich, dass solche Warnsysteme rechtzeitig kommen, um alles zu evakuieren.“

Lena Schurr

Zurück zur Übersicht: Aalen

WEITERE ARTIKEL

Kommentare