Statistiker über die Zahl von Bewerbern

  • Weitere
    schließen

Das größte Kandidateninteresse bei Bürgermeister oder Oberbürgermeisterwahlen ist nach einer Erhebung des Statistischen Landesamtes nachvollziehbarerweise dann festzustellen, wenn bei einer Bürgermeisterwahl der Amtierende nicht mehr antritt; bei dieser Ausgangslage bewerben sich durchschnittlich 3,8 Bewerberinnen und Bewerber pro Wahl - und damit doppelt so viele als bei Wahlen mit wiederkandidierenden Amtsinhabern.



Auch bei der Betrachtung der Bewerberzahlen nach der Amtszeit des Gewählten erkennen die Statistiker des Landes eine abrupte Abnahme der Bewerberzahlen von durchschnittlich 3,7 auf 1,8 Kandidaten pro Wahl ab der zweiten Kandidatur des Amtsinhabers. Die gleiche Kandidatenzahl wird im Mittel bei der dritten Kandidatur des Amtsinhabers erreicht.

Je größer die Einwohnerzahl einer Gemeinde ist, desto größer ist tendenziell auch das Bewerberfeld bei einer Bürgermeisterwahl. In den Kleingemeinden unter 2000 Einwohnern kandidieren im Schnitt 2,3 Kandidaten pro Wahl. Bis zur Größenklasse 10 000 bis unter 20 000 Einwohner steigt die durchschnittliche Bewerberzahl auf 2,9; die höchsten Durchschnittswerte werden in den Städten wie Aalen zwischen 50 000 bis 100 000 Einwohner (4,3) und 100 000 bis unter 500 000 Einwohner (3,3) erzielt, bei allerdings stark variierenden Werten unter den Städten. jhs

Zurück zur Übersicht: Aalen

WEITERE ARTIKEL