Geistliches wort in der Corona-Krise

Tägliche Entdeckungsreise

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Genau vor einer Woche war Aschermittwoch. Damit haben wir Christinnen und Christen die Fastenzeit als jährlich wiederkehrenden Vorbereitungsweg auf Ostern gestartet.

Genau vor einer Woche war Aschermittwoch. Damit haben wir Christinnen und Christen die Fastenzeit als jährlich wiederkehrenden Vorbereitungsweg auf Ostern gestartet. In diesem Jahr habe ich mir vorgenommen, diesen mehrwöchigen geistlichen Weg ausdrücklich von seinem Ziel her zu denken und zu leben. Das Fasten ist ja nicht reiner Selbstzweck, bloßer Verzicht um des Verzichts willen. Es ist vielmehr eine Methode, um uns Menschen dem "Leben in Fülle" näher zu bringen. Das ist jenes Leben, welches uns in der Auferstehung Jesu Christi geschenkt wurde. Wir werden es an Ostern wiederum feiern.

In den ersten Tagen der Fastenzeit wurde mir vor dem Hintergrund eine liturgische Gebetsformulierung wichtig: "In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Vater im Himmel, zu danken und dein Erbarmen zu preisen. Denn jedes Jahr schenkst du deinen Gläubigen die Gnade, das Osterfest in der Freude des Heiligen Geistes zu erwarten." Ich persönlich versuche mich täglich zu fragen: Was bringt mich dem Leben, was bringt mich der Freude nahe? Mit dieser Frage gehe ich in meinem Alltag auf Entdeckungsreise.

Pater Dr. Martin Leitgöb, Pfarrer auf dem Schönenberg

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