Tag des Flüchtlings in Aalen: Werben für Toleranz und Offenheit am Marktbrunnen

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Mahnwache zum Tag des Flüchtlings am Marktbrunnen in Aalen.

Soziales „Es ist ein wichtiger Tag, der weder übersehen noch übergangen werden darf“,

sagte Pfarrer Bernhard Richteram Freitagnachmittag am Marktbrunnen in der

Aalener Innenstadt. Die evangelische Kirchengemeinde, der Freundeskreis Asyl und die

Ortsgruppe von amnesty international hatten zu einer Mahnwache am Tag des

Flüchtlings aufgerufen.

Weltweit seien 82,4 Millionen Menschen auf der Flucht. Eine erschreckende

Zahl, so Richter in seiner kurzen Ansprache, zumal 42 Prozent Kinder seien. Das

Motto der Interkulturellen Woche, in dessen Rahmen seit 1986 der Tag des

Flüchtlings begangen wird, laute in diesem Jahr: Offen geht. Daher warb der

Stadtkirchenpfarrer für eine offene Gesellschaft, die von Respekt, Toleranz,

gegenseitiger Achtung und Wertschätzung geprägt sei. „Ressentiments und alle

Formen von Abwertung, Ausgrenzung, Hass und Gewalt dürfen wir in der

Gesellschaft und auch in dieser Stadt keine Chance einräumen“ so Richter.

Die Teilnehmer legten eine Schweigeminute ein für alle, die es nicht schaffen,

sicheres Land zu erreichen, und für alle, die aus ihrem Heimatland erst gar

nicht herauskommen. Die Mahnwache schloss mit drei Strophen aus dem Lied: we

shall overcome.

Mahnwache zum Tag des Flüchtlings am Marktbrunnen in Aalen.
Mahnwache zum Tag des Flüchtlings am Marktbrunnen in Aalen.
Mahnwache zum Tag des Flüchtlings am Marktbrunnen in Aalen.
Mahnwache zum Tag des Flüchtlings am Marktbrunnen in Aalen.

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