Traub-Senior-Stiftung spendet 10.000 Euro

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Szenen aus dem Geschäftsleben des Bauunternehmers und Firmengründers Franz Traub Senior hat der Lauchheimer Künstler Paul Groll auf Papier gebracht.
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Advent der guten Tat wird eine besondere Ehre zuteil.

Aalen. Der SchwäPo-Hilfsaktion für unverschuldet in Not geratene Menschen im Altkreis Aalen wird in diesem Jahr erstmals eine ganz besondere Ehre zuteil: Vorstand und Kuratorium der Franz-Traub-Senior Stiftung in Ebnat haben „Advent der guten Tat“ für eine 10 000-Euro-Spende ausgewählt. Das Team von Advent der guten Tat sagt ein ganz großes Dankeschön!

Franz Traub Senior war Gründer, Inhaber und Geschäftsführer der Firma Traub in Ebnat und als Bauunternehmer in ganz Süddeutschland erfolgreich. 2013, sechs Jahre vor seinem Tod 2019, hat er persönlich die nach ihm benannte Stiftung ins Leben gerufen. „Das Handeln von Herrn Traub Senior war von großer Menschlichkeit und hohem Verantwortungsbewusstsein, ja von Fürsorge gegenüber seinen Mitarbeitern und seinen Mitmenschen geprägt“, sagt Marga Grimmeisen, Vorstandsvorsitzende der Stiftung.

„Zu Lebzeiten hat Franz Traub Senior vielen Menschen geholfen, ganz ohne Spendenquittung“, fügt der Kuratoriumsvorsitzende Xaver Metzger hinzu, der schon seit vielen Jahren die SchwäPo-Hilfsaktion verfolgt.

Der Stiftungszweck der Franz-Traub-Senior-Stiftung ist zweigeteilt. Zum einen geht es um die Förderung von wissenschaftlicher Forschung im Bereich Bauwesen und Technik. Zu diesem Zweck wird alljährlich ein Preisgeld von jeweils 2000 Euro an die Jahrgangsbesten im Maurer- sowie im Beton- und Stahlbetonbauerhandwerk bei der Industrie und Handelskammer Ulm vergeben. Zum anderen ging es dem Stiftungsgründer aber auch darum, mit dem Stiftungsgeld über seinen Tod hinaus Not leidende und bedürftige Menschen hier in der Region zu unterstützen. „Dieser Stiftungszweck entspricht hervorragend dem Sinn der SchwäPo-Hilfsaktion Advent der guten Tat“, meint Metzger.

Udo Hinnen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, weist darauf hin, dass sich Vorstand und Kuratorium am Wesen Franz Traub Seniors orientieren. „Er war ein sehr zurückhaltender Mensch, der mit Worten und Taten nicht gerne an die Öffentlichkeit ging. Er war nie laut unterwegs.“ In diesem Sinne habe man sich auch gegen ein Foto der Spendenübergabe entschieden. 

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