Trinkwasserbrunnen: Unterkochener Ortschaftsrat ist skeptisch

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Die Aalener Stadtverwaltung schlägt vor, öffentlich zugängliche Trinkwasserbrunnen in der Kernstadt und in den Teilorten zu installieren.
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Rat spricht sich mehrheitlich für den Vorschlag der Verwaltung aus. Überzeugt scheinen viele aber noch nicht.

Aalen-Unterkochen. Der Unterkochener Ortschaftsrat war skeptisch, was die geplanten Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet angeht. Die Verwaltung schlägt vor, für 300 000 Euro insgesamt zwölf solcher Brunnen aufzustellen, vier in der Kernstadt, einer in der Weststadt und einen in jedem der sieben Teilorte. In der Präsentation von Klimaschutzmanagerin Larissa Betz waren auch Varianten zu sehen, die ständig laufen. Anton Funk (CDU) sagte: „Wasser ist ein kostbares Gut.“ Man sollte darauf achten, keine Ressourcen zu verschwenden. Betz antwortete: „Das Ganze macht nur Sinn, wenn wir das Wasser sammeln.“ Wasser, das nicht getrunken wird, soll gesammelt und zum Beispiel zum Gießen verwendet werden. Gisela Weiland (CDU) sprach sich gegen die Idee aus: „In Großstädten ist das angebracht. In Unterkochen kann ich mir das nicht vorstellen.“

Martina Lechner (SPD) hatte eine Bedingung: „Wir sind nur dafür, wenn das Wasser nicht vergeudet wird.“ Wenn es darum geht, einen möglichen Stadtort vorzuschlagen, bringe sich ihre Fraktion gerne ein. Johannes Thalheimer (Freie Wähler) sieht in Unterkochen „nicht den Bedarf“, sondern eher in der Kernstadt oder Wasseralfingen.

Harry Kühn (CDU) ist dafür, das Thema Trinkwasserbrunnen in das Gesamtkonzept für die Neugestaltung des Rathausplatzes mitaufzunehmen. Dem schloss sich Claudia Maas (Grüne) an. Trotz der Skepsis stimmte der Ortschaftsrat bei zehn Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung grundsätzlich einem Trinkwasserbrunnen in Unterkochen zu. 

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