Trotz Corona: TSG tilgt rund 75 000 Euro

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Halten der TSG Hofherrnweiler/Unterrombach seit Jahren die Treue: Bei der Hauptversammlung hat der Vorsitzende Achim Pfeifer (links) zahlreiche Mitglieder ausgezeichnet.

Achim Pfeifer warnt: „Neuerliche Beschränkungen überstehen die Vereine nicht.“

Aalen-Hofherrnweiler. Der geplante Stadionbau am Sauerbach stand im Mittelpunkt der Hauptversammlung bei der TSG Hofherrnweiler/Unterrombach (SchwäPo vom 11. Juni). Ein weiteres zentrales Thema bei der Präsenzveranstaltung in der Rombachhalle: die Folgen von Corona und deren Auswirkungen auf den Sportbetrieb.

Die bisherige Testpflicht erschwere die Rückkehr zum normalen Sport, sagt Achim Pfeifer. Der TSG-Vorsitzende ärgert sich über die Vorschriften der Landesregierung, und „mir sind nirgendwo schärfere Regelungen bekannt“. Die Mitgliederrückgänge in den verschiedenen Verbänden seien ein deutliches Warnsignal. „Wenn wir so weitermachen, dann wird das Vereinsleben mit seinem Ehrenamt irgendwann aufhören zu existieren. Und erst dann wird man die Bedeutung dieser wichtigen Säule der Gesellschaft erkennen.“ Auch bei der TSG sei „das Ende des Geduldsfadens erreicht“. Der Vorsitzende ist sich sicher, dass wir weitere Beschränkungen und einen neuerlichen Lockdown nicht überstehen werden“. Pfeifer sagt, dass sich auch in Hofherrnweiler die Mitgliederzahl durch Corona verringert habe. „Wobei wir mit rund 1800 Mitgliedern noch immer in einem zufriedenstellenden Bereich liegen.“ Zumal die sich die Anzahl an Fußballer in der Weststadt trotz der Pandemie weiter ansteigt.

Einstimmig wiedergewählt

Ebenso erfreulich bei der TSG: die Finanzen. Pfeifer berichtet den rund 100 anwesenden Mitgliedern, dass die TSG auch im Jahr 2020 rund 75 000 Euro getilgt habe. „Damit ist unsere Freilufthalle bereits nach zwei Jahren zu 50 Prozent abbezahlt.“

Arno Brucker, Mitglied des Wirtschaftsbeirats, legte weitere Zahlen offen. So haben sich die Verbindlichkeiten des Vereins von rund 372 000 Euro (inklusive der Belastungen für die Freilufthalle) aus dem Jahr 2019 auf 330 835 Euro (Ende 2020) gesunken. Ein deutliches Minus schreibt die TSG - coronabedingt - auf der Einnahmenseite: von rund 785 000 Euro auf 647 968 Euro (2020). Deutlich niedriger seien natürlich auf die Ausgaben: rund 647 000 (2019) stehen nun 564 768 Euro (2020) gegenüber.

Klaus Krehlik (stellvertretender Vorsitzender) und Jan Vetter (Marketingvorstand) wurden bei der Hauptversammlung ebenso einstimmig wiedergewählt wie Tobias Hegele (Abteilungsangelegenheiten), Mike Gschwinder (Demografische Aspekte) und Anja Betzler (Abteilungsangelegenheit und Datenschutz). Alexander Haag

Mehr zum Thema: TSG: Stadionneubau am Sauerbach in Planung

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