Tübingen: 21,4 Prozent für Sofie Geisel

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11.03.2022, Baden-Württemberg, Tübingen: Sofie Geisel, die Kandidatin der SPD für die Wahl zum Oberbürhermeister in Tübingen, aufgenommen auf der Neckarbrücke mit der Kulisse der Altstadt. Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Die 50-jährige gebürtige Aalenerin trat in Tübingen als OB-Kandidatin für die SPD gegen Boris Palmer an.

Tübingen. Die in Aalen geborene Sofie Geisel hat am Sonntag bei der Oberbürgermeisterwahl in Tübingen lediglich 21,4 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen auf sich vereinigt. Ulrike Baumgärtner (Grüne) kommt auf 22 Prozent. Boris Palmer bleibt OB, er kommt auf 52,4 Prozent der Stimmen; das ist die absolute Mehrheit.

Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Stadt bei rund 70 Prozent und damit deutlich höher als bei den vergangenen OB-Wahlen.

Gemeinsam mit Kandidatin Ulrike Baumgärtner von den Grünen galt Geisel als wichtigste Konkurrentin des amtierenden OB Boris Palmer, der eine dritte Amtszeit anstrebte.

Sofie Geisel, 1971 in Aalen geboren, trat für die SPD an und wurde von der FDP unterstützt. Die 50-Jährige ist Teil der Geschäftsführung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags. Im Wahlkampf betonte sie stets, einen neuen Politikstil in Tübingen etablieren zu wollen. Ihr Credo: „Wer Konflikte und Zukunftsthemen nachhaltig gestalten will, muss zuhören und Brücken bauen.“

Zu der Wahl traten zwei Frauen und vier Männer an, darunter Amtsinhaber Boris Palmer als unabhängiger Kandidat. Palmers Mitgliedschaft bei den Grünen ruht bis Ende dieses Jahres wegen eines Streits um Tabubrüche und Rassismusvorwürfe. Der 50-Jährige ist seit 2007 OB. 

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