Kommentar

Turbo als Mittel in der Krise

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Der Kurs ist mutig. Auf die Bremse treten und sparen: Das kommt für OB Thilo Rentschler nicht infrage. Er ist einer, der immer lieber aufs Gaspedal drückt.

Der Kurs ist mutig. Auf die Bremse treten und sparen: Das kommt für OB Thilo Rentschler nicht infrage. Er ist einer, der immer lieber aufs Gaspedal drückt. Den Spitznamen "Turbo Thilo" hat ihm das eingebracht. Meist ist es nicht nett gemeint, wenn ihn jemand so nennt. Doch diesmal ist der Turbo das richtige Mittel der Wahl. Knapp 50 Millionen – in etwa so viel Geld wie in diesem Jahr auch – will Rentschler 2021 in die Hand nehmen. Trotz Krise oder gerade deswegen. Stimmt der Gemeinderat zu, wird die Wirtschaft der Region unterstützt, Arbeitsplätze bleiben erhalten, Steuergelder fließen zurück in die Stadtkasse. Damit können weitere Investitionen getätigt werden. Mutig ist der Kurs auch, weil er mit Risiko verbunden ist. Er geht davon aus, dass nach zwei weiteren schwierigen Jahren wieder bessere Zeiten kommen. Am Ende ist der Haushaltsplan ein Plan und Pläne kann man ändern, wenn es nötig werden sollte. So wie es die Verwaltung und der Gemeinderat mit dem Paket zur Haushaltssicherung in diesem Jahr bereits getan haben. Daher bleibt das Risiko letztlich überschaubar. Katharina Scholz

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